Am Samstag empfangen die Essen Assindia Cardinals die Adler aus Berlin zum 2. Spiel in der Aufstiegsrunde zur GFL2 Nord. Die Relegation bestreiten die Meister der Regionalligen West (Assindia Cardinals), Ost (Berlin Adler) und Nord (Oldenburg Knights). Es werden in drei Spielen die beiden Mannschaften ermittelt, die im nächstem Jahr in der GFL2 Nord starten dürfen. In der ersten Partie verloren die Oldenburg Knights mit 7:30 gegen die Berlin Adler. Die letzte Begegnung bestreiten die Cardinals am 29.09.2019 bei den Knights.

Das letzte Relegationspiel am Hallo gewannen die Cardinals mit 43:0 am 19.09.2015 gegen die Ritterhude Badgers (Archivfoto: Nick Jungnitsch)Das letzte Relegationspiel am Hallo gewannen die Cardinals mit 43:0 am 19.09.2015 gegen die Ritterhude Badgers (Archivfoto: Nick Jungnitsch)

Das in Essen ausgegebene Saisonziel, der Aufstieg in die GFL2, ist immer noch in Reichweite für Head Coach DJ Anderson und seine Mannschaft. Mit dem Sieg der Regionalliga West haben sich die Essen Assindia Cardinals für die Relegation qualifiziert. Nach zwei Jahren in der Regionalliga möchte man wieder aufsteigen, dafür ist mindestens ein Sieg in beiden Spielen notwendig. Mit den Berlin Adlern kommt am Samstag schon ein Schwergewicht in den Sportpark am Hallo. Die Adler spielten noch im Jahr 2017 in der GFL, der höchsten Spielklasse, sind jedoch zwei Jahre in Folge abgestiegen. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams gab es im Jahre 2011, als beide in der GFL Nord beheimatet waren. Hier konnten beide Partien die Adler gewinnen  (38:6 und 59:6), die Cardinals stiegen in diesem Jahr in die GFL2 ab. 

So oder so, es versprich ein gutes American Football Spiel zu werden, denn die Cardinals sind in diesem im Sportpark am Hallo noch unbesiegt. Das Spiel beginnt um 16:00 Uhr und der Einlass ist bereits um 14:30 Uhr.

 

Oliver Jungnitsch für FandS

 

Die Bielefeld Bulldogs verlieren, nach einer Führung von 20 Punkten, ihr letztes Spiel gegen die Gelsenkirchen Devils mit 20:23 (20:03). Bei dem Spiel in der Regionalliga sahen die Zuschauer zwei komplett unterschiedliche Halbzeiten. Nach der Pause gelang den Bulldogs in der Offense nichts zählbares mehr. Anders bei den Devils, denn nach der Halbzeit und einem Wechsel auf der Quarterbackposition sorgen sie für die Wende im Spielverlauf. Für die Bulldogs war die Niederlage ohne Folgen, denn sie sind vom 2. Tabellenplatz nicht mehr zu verdrängen, konnten aber auch  nicht mehr Meister werden.

 Nils Elbracht (#17) beim ersten Touchdown für die Gelsenkirchen Devils (Foto: Nick Jungnitsch)Nils Elbracht (#17) beim ersten Touchdown für die Gelsenkirchen Devils (Foto: Nick Jungnitsch)

Das letzte Heimspiel der Gelsenkirchen Devils, der „Pink Ribbon Gameday“, wurde dem Kampf gegen den Brustkrebs gewidmet. An diesem spätsommerlichen Tag sah mal somit sehr viel „pink“. Das Spiel begannen die Gäste aus Bielefeld mit dem Kickoff. Der erste Drive der Devils mißlang völlig. Der zu kurze Punt hatte zur Folge, dass die Bulldogs den Ball bis kurz vor die Endzone der Devils bringen konnten. Der anschließende Touchdown war fast nur Formsache,  so konnte Veith Strickrock (#35) die kurze Distanz zur Führung von 6:0 überwinden. Es gab keine weiteren Punkte, da die Two Point Conversion (TPC) nicht erfolgreich war. Die Bielefelder hatten keinen gelernten Kicker an Bord, so wurden alle Extrapunkte als TPC ausgespielt. 

Bei den Gelsenkirchen Devils spielte zunächst auf der Position des Quarterbacks Thomas Iking (#6), der nicht seinen besten Tag erwischte. So konnte er kaum einen Pass bei einem seiner Wide Receiver (WR) anbringen. Bei den Bulldogs lief es jedoch gut weiter, denn noch im ersten Quarter erhöhten sie auf 14:0. Nach einem Pass vom Bielefelder Quarterback (QB) Niklas Gorny (#10) auf WR Max Nolte (#81) konnten sich die Bulldogs bis zur 7 Yardline der Devils vorarbeiten. Nach einem Pass sorgte David Terentschenko (#13)  für den Touchdown und die TPC schloss Strickrock erfolgreich ab. 

Anfang des zweiten Quarters warf Gorny kurz vor der Endzone der Gelsenkirchener eine von drei Interceptions. Hier konnte Devil Sascha Frühling (#23) den Ball an der zwei Yardline abfangen. Auch dieser Drive brachte für die Hausherren
keine Punkte auf das Scoreboard. So waren wieder die Gäste aus Bielefeld am Zug und nach einen schönen Lauf über rund 20 Yards von Gorny war es wieder ein Pass, der für den nächsten Touchdown sorgte. Diesmal war es Janis Mikosch (#82) der sich in die Scorerliste eintrug. Die TPC mißlang. 

Bei den Devils übernahm nun Johannes Werner (#18) die Position des Quarterbacks und sorgte für mehr Sicherheit in der Offense. Nur kurz konnte er und sein Team jubeln, als Nils Elbracht (#17)  den Ball bis in die Endzone brachte, Elbracht stand aber beim Catch im Aus. Der Drive endete mit einem Fieldgoal von Jürgen Haindl (#5) zum 3:20. Kurz vor der Pause konnte die Defense der Devils noch einmal jubeln, denn Michael Keil (#20) verbuchte die nächste Interception. 

Nach der Pause gelang den Gästen in der Offensive nicht mehr viel, dafür aber den Hausherren. Nach einem ausgespielten vierten Versuch konnte Werner seinen WR Elbracht finden und dieser sorgte für den ersten Touchdown der Devils an diesem Tage. Nach dem PAT von Haindl verkürzten die Gelsenkirchen Devils auf 10:20. 

Im vierten Quarter spielten die Devils wieder einen vierten Versuch aus und wurden hierfür belohnt. Von der 5 Yardline war es ein Pass von Werner auf seinen WR Robin Graßmann (#10) der für den nächsten Touchdown sorgte. Diesmal mißlang die PAT, da der Snap zu hoch war, aber es war nur noch ein One-Score-Game (16:20). Den letzten Touchdown der Devils leitete eine Interception ein. Diesmal konnte Graßmann (#10) den Pass von Gorny abfangen, aber es waren nur noch 1:50 Minuten Restspielzeit auf der Uhr. Begünstigt durch Strafen der Bielefelder kamen die Gelsenkirchener in die Redzone der Bielefelder. Dann durfte Tobias Goldmann (#13) gleich zweimal einen Touchdown erzielen, kleiner Schönheitsfehler dabei, sein Erster zählte nicht. Es war für den Ausgang nicht wichtig, denn im zweiten Anlauf klappte es und die Gelsenkirchen Devils drehten das Spiel. Mit 29 Sekunden Restspielzeit versuchten die Bielefeld vergeblich die Niederlage abzuwenden. Somit war es für die Gastgeber ein gelungener und für die Zuschauer ein spannender „Pink Ribbon Gameday“. 

Die Gelsenkirchen Devils haben noch eine weitere Partie, sie reisen in zwei Wochen nach Köln zu den Cologne Falcons. 

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Oliver Jungnitsch für FandS

Im Jahre 2017 stiegen die Bonn Gamecocks in die Regionalliga ab- und die Gelsenkirchen Devils auf. Im letztem Jahr gab es für die Gamecocks zwei Siege gegen die Devils. In diesem Jahr verloren die Gamecocks  jedoch das Hinspiel mit 24:33  bei den Devils.   Das Stadion am Pennenfeld wird umfassend umgebaut. Die Bonn Gamecocks absolvierten ihr letztes Ligaspiel in 2019 (Archivbild: Oliver Jungnitsch)Das Stadion am Pennenfeld wird umfassend umgebaut. Die Bonn Gamecocks absolvierten ihr letztes Ligaspiel in 2019 (Archivbild: Oliver Jungnitsch)

Für die Bonn Gamecocks ging bereits am letzten Wochenende die Sommerpause zu Ende, denn sie hatten die Dolphins aus Paderborn zu Gast. Für die Bonner gab es eine 3:21 Niederlage gegen das Team aus Ostwestfalen. Für die Bonn Gamecocks ist es sowohl das letzte Heimspiel, als auch das letzte Ligaspiel in 2019 überhaupt. Head Coach Stefan Naumann und sein Team möchten sich sicherlich mit einem Sieg aus dem Stadion Pennenfeld verabschieden. Das Stadion wir wohl für längere Zeit für die Gamecocks und andere nicht bereitstehen, denn es wird umfangreich umgebaut. 

Für die Gelsenkirchener ist es der Auftakt zur Rückrunde in der Regionalliga, denn sie haben noch insgesamt vier Begegnungen zu absolvieren. Für Head Coach Jan Kärner und seine Devils stehen neben dem Spiel bei den Bonn Gamecocks noch zwei weitere Auswärtsspiele an: es geht außerdem noch zu den Cologne Falcons und Aachen Vampires. Zu ihrem letzten Heimspiel empfangen sie die Bielefeld Bulldogs. 

Für beide Team wäre ein Sieg und die damit verbundenen Punkte wichtig, damit man Abstand vom Tabellenende hält. Tabellenletzter sind noch die Vampires aus Aachen, die nur noch theoretische Chancen auf dem Verbleib in der Liga haben. Hier wird es in der Regionalliga und insbesondere für die Vampires am 08.09.2019 spannend, denn dann empfangen sie die Gelsenkirchen Devils. Sollten die Aachener dieses Spiel verlieren, sind sie nach einem Jahr nach dem Aufstieg wieder in die Oberliga abgestiegen. 

  • Spiel in der Regionalliga: Gamecocks Seniors vs. Gelsenkirchen Devils
  • Ort: Stadion Pennenfeld, Mallwitzstr. 9-11, 53177 Bonn
  • Kickoff: 15:00 Uhr (!)

 

Verfasser: Oliver Jungnitsch für FandS / Es folgt ein Spielbericht und eine Fotogalerie zur Begegnung.

In einer an Punkten und Highlights überschaubaren Partie gewannen die Gelsenkirchen Devils mit 9:0 bei den Bonn Gamecocks. Für die Gamecocks stellte das Spiel den Abschied von der Saison 2019 und dem aktuellen Heimstadion Pennenfeld dar. Das Stadion wird umfassend umgebaut, dafür sehen die Planungen rund neun Monate Bauzeit vor. Anders bei den Devils, denn sie reisen bereits am nächsten Wochenende zum Tabellenletzten, den Aachen Vampires. Ihnen stehen noch zwei weitere Begegnungen bevor. 

Wide Receiver Nils Elbracht (#17) mit dem einzigen Touchdown der Begegnung (Foto: Oliver Jungnitsch)Wide Receiver Nils Elbracht (#17) mit dem einzigen Touchdown der Begegnung (Foto: Oliver Jungnitsch)

Zu einer für die Spiele im Stadion Pennenfeld ungewohnten Uhrzeit begann das Spiel in der Regionalliga schon um 15:00 Uhr. Den Coin Toss gewannen die Gäste aus Gelsenkirchen und überließen den Hausherren den Kickoff. 

Im ersten Quarter spielten die Gelsenkirchen Devils ihren vierten Versuch häufig aus, waren jedoch nur einmal dabei erfolgreich. So auch bei einem vierten Versuch und 18 Yards vor der Endzone der Gamecocks. Hier warf Devils Quarterback Johannes Werner (#18) den Ball in die Endzone, fand aber keinen Spieler, der das Spielgerät aufnehmen konnte. Die Hausherren mußten auf ihren dritten Quarterback, Hans Heidingsfeld (#2) verletzungsbedingt zurückgreifen. Hier merkte man im Anfang noch die fehlende Abstimmung im Angriff, so ging der erste Drive der Gamecocks mit einem Fumble zu Ende. Die Defense der Gastgeber wirkte eingespielter und konnte bereits im ersten Quarter einen Ball abfangen. Die Interception erfolgte durch Jonathan Grumke (#35). 

Erst eine Minute vor Ende der ersten Halbzeit gab es den ersten Score. Nach einem Pass von Quarterback Johannes Werner auf seinen Wide Receiver Nils Elbracht (#17), konnte sich Elbracht bis in die Endzone der Gamecocks vorarbeiten. Der anschließende PAT (Point After Touchdown) wurde geblockt und somit stand es 0:6. Das war auch der Halbzeitstand. 

Nach der Pause versuchte es Bonn weiter über das Laufspiel. Dabei konnte Runningback Niklas Esser (#34) von der Devils Defense nicht immer sofort gestoppt werden, dennoch rückten die Gamecocks nicht bis in die Redzone vor. Die Gelsenkirchen Devils erzielten im ersten Drive des dritten Viertels noch ein Fieldgoal. Der Treffer von Jürgen Haindl (#5) war auch gleichzeitig der Endstand des Spiels. 

Bitter für die Gäste aus Gelsenkirchen: der gerade nach einer Verletzung genesende Quarterback Johannes Werner verletzte sich kurz vorm Ende am Fuß und für ihn endete so das Spiel vorzeitig. 

Für Bonn ist die Saison beendet. Für die Devils geht es noch drei Mal um Punkte. Am nächstem Wochenende besuchen sie den Tabellenletzten, die Aachen Vampires. Am 14.09. findet das letzte Heimspiel gegen die Bielefeld Bulldogs statt, bevor es zum letzten Spiel in der Saison zu den Falcons nach Köln geht. 

 

Bildergalerie:

 

Verfasser: Oliver Jungnitsch für FandS 

Mit dem Heimsieg der Essen Assindia Cardinals gegen den direkten Konkurrenten, die Bielefeld Bulldogs, sicherten sich die Essener vorzeitig die Teilnahme zur Relegation der GFL2. Das gestrige Spiel in der Regionalliga West gewannen die Cardinals ungefährdet mit 47:21 (25:07) und damit auch den direkten Vergleich. Das Hinspiel ging, aus Essener Sicht, mit nur 29:31 verloren. Somit haben Head Coach DJ Anderson und sein Team voraussichtlich noch zwei weitere Spiele in diesem Jahr zu bestreiten. In der Relegation werden aus drei Mannschaften die beiden besten Team im direkten Aufeinandertreffen ermittelt. 

Brian Burnett reckt sich mit dem Ball in die gegnerische Endzone zum Touchdown für die Cardinals (Foto: Oliver Jungnitsch)Brian Burnett reckt sich mit dem Ball in die gegnerische Endzone zum Touchdown für die Cardinals (Foto: Oliver Jungnitsch)

Die Begegnung der Cardinals und der Bulldogs begann gestern erst eine Stunde später als vorgesehen, denn die Gäste aus Ostwestfalen standen im Stau. Der Mannschaftsbus der Bulldogs erreichte erst um 15:30 Uhr das Stadion am Hallo, dem Heimstadion der Assindia Cardinals. Aufgrund der sehr hohen Temperaturen sicherlich nicht die schlechteste Endscheidung für die Akteure den Kickoff auf 17:00 Uhr zu verschieben. Dass die Begegnung hitzig werden sollte, konnte man schon beim Einlauf der Teams bemerken. Mit „Nettigkeiten“ bedachte man sich schon beim Einlauf. Im Laufe des Spieles kam es wiederholt, wie man im Fussball sagt, zur Rudelbildung. Diese verliefen, bis auf eine Ausnahme, glimpflich. Zwei Akteure wechselten kurz vor dem Ende der Partie beim Stande von 47:15 die Sportart und je ein Spieler beider Teams wurden mit dem vorzeitigem Duschen belohnt. Hauptsächlich gab es jedoch American Football zu sehen.

Das Regionalligaspiel begann mit einem kurzen Kickoff der Bulldogs. Die Assindia Cardinals starteten den ersten Angriff von der eigenen 35 Yardline mit einem Mix aus Lauf- und Passspiel und beendete diesen mit einem Fieldgoal von Simon Sikorski (#15). Somit gingen die Assindia Cardinals nach etwas mehr als 4 Minuten Spielzeit mit 3:0 in Führung. Das Bielefelder Team trennte sich in seinem ersten Drive mit einem Punt vom Ball. Ohne weitere Punkte oder nennenswerte Aktionen ging das erste Quarter zu Ende.

Im zweiten Viertel konnten die Cardinals wieder punkten: Nach einem Pass von Quarterback Rohan Dagdelen (#12) auf seinen Wide Receiver Brian Burnett (#8) gab es den ersten Touchdown der Partie. Burnett fing den Ball rund 10 Yards vor der Endzone der Bielefelder, schüttelte seien Verteidiger ab und lief in die Endzone. Nach dem PAT (Point After Touchdown) von Tobias Nick (#33) stand es somit 10:00 für die Hausherren. Auch die nächsten Punkte gehörten den Cardinals. Kurz vor der Endzone versuchte Quarterback Dagdelen ein Quarterback Sneak, der vermutlich erfolgreich war, denn so genau konnte man es in dem Pulk nicht erkennen. Whitehead Heinz Sauer und seine Crew erkannten den Spielzug als Touchdown für die Assindia Cardinals an. Da der PAT von Nick mißlang, stand es 16:00 für die Essener.  Bei der Restspielzeit von 4:55 Minuten in der erste Hälfte durfte auch die Defense der Cardinals punkten. Nach einem Safety erhöhten die Gastgeber die Führung auf 18:00. Zum Ende des zweiten Quarters wurde es noch einmal spannend. Essen spielte an der gegnerischen zwei Yardline einen vierten Versuch aus. Hierbei täuschte Dagdelen eine Ballübergabe an einen Runningback an, jedoch passte er auf Wide Receiver Harlan Kwofie (#14) und dieser erzielte die nächsten Punkte für Hausherren. Nach dem PAT von Sikorski stand es 25:00 und es waren noch 43 Sekunden auf der Uhr. Diese Restspielzeit nutzen die Bielefelder für ihre ersten Punkte. Von der 50 Yardline warf Quarterback Niklas Gorny (#10) einen sehenswerten, langen Pass auf seinen Wide Receiver Felix Blissenbach, der nach noch ein paar Yards die Essener Endzone erreichte und den ersten Touchdown für die Bulldogs erzielte. Nach dem erfolgreichem PAT von Tobias Stork (#22) verkürzten die Bielefeld Bulldogs auf 25:07, was auch den Halbzeitstand darstellte. 

Nach der Halbzeitpause stemmten sich die Gäste noch einmal gegen die drohende Niederlage. Dabei versuchten sie es mit Trickspielzügen, die jedoch aufgrund von Fehlern und folgenden DJ Anderson war nach dem Spiel sichtlich gerührt (Foto: Oliver Jungnitsch)DJ Anderson war nach dem Spiel sichtlich gerührt (Foto: Oliver Jungnitsch)Strafen nicht erfolgreich waren (z.B. unerlaubter Vorwärtspass). So war es, wie vor der Pause, die Kombination von Dagdelen und Kwofie die mit einem Passspielzug für die nächsten Punkte sorgte. Auch hier gelang der PAT nicht, also stand es 31:07 für die Essen Assindia Cardinals nach 1 ½ Minuten Spielzeit im dritten Quarter. Dies war sicherlich ein psychologischer Vorteil für die Gastgeber. In der Folge wirkte die Offense der Bulldogs unsicher und so gab es den zweiten Safety der Partie. D-Liner Kevin Kocks (#92) und Simon Baumeister (#4) brachten in einer  gemeinsamen Aktion Quarterback Gorny in der Bielefelder Endzone zu Fall (neuer Spielstand: 33:07).  Für den nächsten Touchdown sorgte dann wieder ein Essener: Brian Burnett. Nach dem Pass seines Quarterbacks reckte er sich mit dem Spielgerät in die gegnerische Endzone und erzielte den Zwischenstand von 39:07 (PAT Sikorski: 40:07). Für Abwechslung in der doch recht einseitigen Partie sorgten die Cardinals, denn jetzt war es ein anderer Spieler, der den nächsten Touchdown erzielte. Nach einem Pass auf Wide Receiver Lesar Duran (#3) tankte er sich durch und versengte das Ei in der Endzone der Bulldogs. Für den letzten Punkt auf Essener Seite sorgte DB und Kicker Sikorski mit seinem PAT zum 47:07. Bei einer Restspielzeit von 11:41 Minuten (4. Quarter) ist es Runningback Veith Stickrock (#48) der für die Ostwestfalen punktete. Mit einem kurzen Lauf Lauf erzielte er den zweiten Touchdown für die Bulldogs. Mit Pass auf Wide Receiver Blissenbach gelang die TPC (Two Point Conversion) zum 47:15. Für die letzten Punkte des Spieles sorgte Niklas Gorny, der Quarterback der Bielefeld Bulldogs. Nach einem Lauf über einen Yards sorgte er für den Endstand von 47:21. Die TPC scheiterte. Nach dem Spiel war besonders Head Coach DJ Anderson die Freunde über den Titel anzumerken. Merklich gerührt und mit Freudentränen übersät bedankte er sich bei seinen Spielern und den Zuschauern. 

Jetzt gibt es für die Cardinals noch ein Spiel ohne Wert in der Regionalliga am kommenden Wochenende. Hier empfangen die Essen Assindia Cardinals die Cologne Falcons. Wie es für die Essener weitergeht ist noch nicht ganz sicher. Es spielen voraussichtlich die Meister der Regionalligen West, Ost und Nord um den Aufstieg in die GFL2. Zwei Teilnehmer stehen bereits fest, denn außer dem Meister der Gruppe West (Assindia Cardinals) haben sich die Oldenburg Knights (Gruppe Nord) vorzeitig qualifiziert. Wer und ob es ein Team aus der Gruppe Ost schafft ist zur Zeit noch unklar. Diese Liga ist in zwei Gruppen unterteilt: Regionalliga Gruppe Ost-Nord und Ost-Süd. Die Ersten der beiden Gruppen treten in gegeneinander um den Titel der Gruppe Ost und der Teilnahme an der Relegation an. Qualifiziert für die Gruppe Ost-Süd sind die Magdeburg Virgin Guards,  die jedoch nicht für die Aufstiegsrunde gemeldet haben. Anders in der Gruppe Ost-Nord. Hier können noch die Berlin Adler und die Spandau Bulldogs* die Gruppe gewinnen (haben sich auch für die Aufstiegsrunde angemeldet). Die Entscheidungsspiele für die Regionalliga Ost sind für den 01.09 und 7/8.09.2019 terminiert*. Wenn Berlin oder Spandau diese Liga gewinnen, dann gibt es eine Relegation, ansonsten sind die Oldenburger und Essener automatisch in die GFL2 aufgestiegen (Hinweis: im letztem Jahr gab es keine Relegation). Sollte es zur einer Relegationsrunde kommen, so käme es zu folgenden Partien: 

  • 14.09.2019 - Berlin Adler oder  Spandau Bulldogs* : Oldenburg Knights
  • 21.09.2019 - Essen Assindia Cardinals : Berlin Adler oder  Spandau Bulldogs*
  • 28.09.2019 - Oldenburg Knights : Essen Assindia Cardinals

Es bleibt also spannend für die Regionalligen und dem Aufstieg in die GFL2.

* Update: In der Regionalliga Gruppe Ost-Nord konnten sich die Berlin Adler qualifizieren, somit wird in der Meister der Regionalliga so ermittelt:

01.09. Magdeburg Virgin Guards - Berlin Adler

07.09. Berlin Adler - Magdeburg Virgin Guards

Unsere Bildergalerie zum Spiel:

 

Text und Fotos: Oliver Jungnitsch

 

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