In der GFL2 Nord haben sich die Solingen Paladins mit einem Sieg Luft im Abstiegskampf verschafft. Gegen die Rostock Griffins gewannen die Solinger mit 42:28, dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte. Damit belegen die Griffins, mit den Hamburg Huskies, einen Abstiegsplatz in der GFL2 Nord.

Moses Harris war mit seinen vielen Läufen ein Garant für den Sieg der Paladins  - Foto: Oliver JungnitschMoses Harris war mit seinen vielen Läufen ein Garant für den Sieg der Paladins - Foto: Oliver Jungnitsch

Schon im Vorfeld war klar, dass es für beide Teams ein richtungsweisendes Duell wird, denn für den Verlierer wird es schwer in der Liga zu verbleiben. Die Gäste legten gut los, so nahm Nicholas T. Alberto #7 den Kickoff an der eigenen 10 Yardline auf und lief rund 80 Yards, bevor er gestoppt wurde. Nach einem Pass von Griffins Quarterback Shon Belton #18 auf seinen Wide Receiver Torben Büttner #80 stand es 0:7 (PAT gut - Daniel Beumer #22).  

Die Paladins glichen im anschließenden Drive umgehend aus. Nach Pass von Quarterback Alexander Busch #1 auf WR Lukas Busch #8 in die Rostocker Endzone glichen die Hausherren zum 7:7 aus (PAT Yannic Schorn). Yannic Schorn sorgte etwas später mit einem Fieldgoal über rund 35 Yards für die erste Führung der Hausherren (10:07).

Mit dem ersten Spielzug im zweiten Quarter zeigte Paladins Runningback Moses Harris #24 wieder einmal seine Fähigkeiten. Mit einem Lauf über 30 Yards erhöhte Harris die Führung auf 16:07 (PAT nicht gut). Bei einem ausgespielten 4. Versuch der Griffins sah die Passverteildigung der Klingenstädter nicht gut aus, denn Ben Bruß #4 find das Ei unbedrängt kurz vor der Endzone und verkürzte auf 16:14 (PAT gut). 

 In der ersten Hälfte standen sich die Solinger häufiger selbst im Weg, so kam es zu ein paar unnötigen Strafen der Offense, die sogar einen Touchdown-Lauf von Harris über 90 Yards zunichte machte. Anstatt des Touchdowns gab es in dem Drive nur ein Fieldgoal (19:14).  Mit auslaufender Uhr gingen die Gäste durch einen gefangenen Pass von WR Ben Bruß #21 in Führung (PAT gut – 19:21).

Nach der Pause spielten die Paladins konzentrierter und disziplinierter und sie haben einen Moses Harris. Harris war es, der den Unterschied in der Begegnung ausmachte.  Auch wechselte Head Coach Michael Tiedge auf der Position des Quarterbacks Jeremy Konzack #12 ein. Konzack bedankte sich damit, dass er für die nächsten Punkte sorgte, indem sich Konzack  über zwei Yards in die Endzone tankte. Da der PAT von Yannic Schorn gut war, gingen die Paladins mit 26:21 in Führung. Die Griffins gaben sich nicht auf und hatten die Chance auf einen erneuten Führungswechsel. An der Solinger 11 Yards spielen die Rostocker einen vierten Versuch aus. Dabei lief Kalan Miller über 8 Yards, verlor den Ball und sein Mitspieler Julian Hagen nahm ihn auf und lief weiter.  Die Referees entscheiden regelkonform darauf, dass der „forward progress“ (Fumble Regel im 4.Versuch) beendet war. 

Nach einem Lauf von Harris und einer TPC von Cole Williams bauten die Klingenstädter ihre Führung auf 34:21 aus. Die Griffins antworteten umgehend und kamen nochmals nach einem Pass auf Kalan Miller auf 34:28 heran (PAT gut – Beumer), aber der letzte Touchdown gehörte wieder Harris. Auch diesmal klappte die TPC: Cole passt in der Endzone auf TE Thilo Lindenberg #87. 

Michael Tiedge, der Head Coach der Solingen Paladins sagte nach dem Spiel: „Wir haben den Kampf heute angenommen und bis zum Ende gefightet. Ich bin stolz auf das Team, das wieder einmal echten Charakter gezeigt hat. Die Reise ist allerdings noch nicht zu Ende und wir haben noch extrem wichtige Spiele vor uns.“

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Oliver Jungnitsch für FandS

Vor der Rekordkulisse von 9.500 Zuschauenden gewann Rhein Fire, der Neuling in der ELF, das Derby gegen die Cologne Centurions mit 17:3. Das letzte Spiel beider Teams gegeneinander liegt schon 15 Jahre zurück, aber das Warten hat sich gelohnt, wenn man die Stimmung im und um das Stadion als Maßstab nimmt.

Runningback Daniel Rennich #23 machte ein gutes Spiel und erzielte 97 Rushing Yards  (Foto: Oliver Jungnitsch)Runningback Daniel Rennich #23 machte ein gutes Spiel und erzielte 97 Rushing Yards  (Foto: Oliver Jungnitsch)

Schon vor der Begegnung war die Laune der Fans gut, was sicherlich auch am Rahmenprogramm der Hausherren lag. So gab es bereits ab 12:00 Uhr eine „Fire Party“ mit einem Bühnenprogramm und viel Stimmungsmusik. 

Im ersten Quarter gab es Punt über Punt. Dies änderte sich erst rund 10 Sekunden vor seinem Ende. Nach einem Punt von Centurions Kicker Jens Appelt behinderten sich zwei Düsseldorfer Spieler und berührten den Ball. Der Kölner Paul Steffen #22 reagierte am schnellsten und sicherte sich das Ei. Den folgenden Pass von Centurions Quarterback Jan Weinrich #12 fing Rhein Fire DB Omari Williams #22 ab. Williams lief mit dem Spielgerät von der eigenen 25 Yardline bis in die Endzone der Gäste: Pick Six. Nach dem PAT von Fire Kicker Daniel Schumacher #2 gingen die Hausherren mit 7:0 in Führung. 

Auch im zweiten Quarter hatten die Kölner Probleme in der Offense: Wieder war es ein Fehler von Quarterback Jan Weinreich, der für einen Ballverlust sorgte. Diesmal verlor er den Ball und DL Christian van Horn #95 sicherte ihn. Nach mehreren Laufspielen von Runningback Daniel Rennich #23, war es Fullback Patrick Poetsch #43, der den einzigen Touchdown der Offense erzielte. Mit einem Lauf über zwei Yards tankte sich Poetsch, der in der letzten Saison noch auf der Kölner Seite spielte, in die Endzone und erhöhte auf 14:00 (PAT Appelt). Dies war auch der Halbzeitstand.

Nach der Pause dominierten weiter die Reihen der Defense. Cologne Centurions Head Coach Frank Roser wechselte Quarterback Jan Weinreich aus, der einen gebrauchten Tag erwischte. Für ihn lief Alexander Frisch #7 auf und sorgte für eine Verbesserung im Angriffsspiel der Kölner. Viel Zählbares gab es nicht, doch zumindest erzielten die Gäste ein Fieldgoal (Jens Appelt). 

Auch die Düsseldorfer konnten mit einem Fieldgoal in der zweiten Hälfte scoren, aber mehr war punktetechnisch im Derby nicht drin. Trotz der wenigen Punkte sahen die Zuschauer und Zuschauerinnen ein gutes und unterhaltsames Derby. 

Nach dem Spiel sah man in viele traurige Gesichter auf der Kölner Seite. Anders bei Rhein Fire, denn hier gab es eine große Ehrenrunde des Teams. Geduldig und immer gut gelaunt schüttelten sie fast alle Hände der 9.500 Zuschauenden. Besonderes viele Hände schüttelte Rhein Fire Head Coach Jim Tomsula, wenn er nicht sogar Selfies mit den Fans machte. 

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Oliver Jungnitsch für FandS

Mit einem deutlichen 58:07 gewannen am gestrigen Sonntag die Coesfeld Bulls gegen einen ersatzgeschwächten Gast aus Rheine. Damit bleiben die Bulls weiterhin ungeschlagen in der Landesliga und führen die Tabelle an. 
 

Die Bulls setzen sich mit 58:07 gegen die Rheine Raptors durch - Foto: Oliver JungnitschDie Bulls setzen sich mit 58:07 gegen die Rheine Raptors durch - Foto: Oliver Jungnitsch
   
Henning Wellmann, der Head Coach der Rheine Raptors, berichtete uns von rund zehn Ausfällen im Team, die man nur schwer kompensieren konnte, da auch Leistungsträger betroffen sind.  Anfangs spielte der Gast aus Rheine gut mit, aber mit zunehmender Spieldauer wurde die Überlegenheit der Bulls sichtbarer. 
 
Das Spiel begann mit dem Kickoff der Rheine Raptors von Alexander Laumann #31, der auch Runningback spielt. Die Bulls nahmen das Ei auf und kamen bis zur eigenen 40 Yardline. Ihre jeweils ersten Drives schlossen die beiden Team mit einem Punt ab. Der Punt der Raptors war zwar hoch, aber nicht weit, sodass die Bulls an der 30 Yardline der Gäste starten konnten. Aus dieser guten Position erzielten die Coesfelder die ersten Punkte des Spiels. WR und Kicker Leon Höltker #89 besorgte mit einem 35 Yards Fieldgoal die 3:0 Führung. 
 
Im nächsten Drive der Raptors war es Runningback Maximilian Quandt #1 der für Raumgewinne sorgte. Quandt war es auch, der den ersten und einzigen Touchdown der Rheine Raptors erzielte. Mit einem Lauf über circa 10 Yards brachte er den Ball in die Endzone und verwandelte auch den PAT zum 3:7. Mit diesem Spielstand ging das erste Quarter zu Ende. 
 
Im anschließenden Drive der Coesfeld Bulls spielten sie einen vierten Versuch aus. Nachdem WR Leon Höltker #89 zuvor das Spielgerät nicht in der Endzone fangen konnte, bekam er den Ball von seinem Quarterback Eric Burnett #12 und lief über Außen die noch fehlenden 11 Yards bis in die Endzone. Auch den PAT verwandelte Höltker, damit gingen die Hausherren mit 10:07 in Führung. 
 
Auch die Raptors spielten im nächsten Drive einen vierten Versuch aus, waren dabei jedoch nicht erfolgreich und gaben den Ball der Bulls 20 Yardline ab. Hier war es wieder Leon Höltker #89 der mit einem Lauf über rund 60 Yards den nächsten Touchdown für die Coesfeld Bulls erzielte. Es wurde ein Fieldgoal/PAT angetäuscht und eine TPC versucht, dies misslangt jedoch (Spielstand 16:07). Zwar blieben die Rheine Raptors weiter im Spiel, aber Zählbares gab es nur noch für die Coesfelder. 
 
Nach Pass von Bulls QB Eric Burnett #12 auf seinen WR Leon Höltker #89 überbrückte dieser das fehlende Yard und schraubte die Führung auf 23:07 (PAT Höltker). Auch die Defense der Coesfeld Bulls punktete. Ein Punt in der Hälfte der Gäste wurde von Pascal Neef #40 geblockt und er trug das Ei bis in die Endzone zum 30:07 (PAT Höltker). Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeitpause, da die Defense der Raptors die Bulls in der Redzone mit auslaufender Uhr stoppte.
 
Die zweite Hälfte begann mit dem Kickoff der Bulls von Dennis Behlert #44. Schnell wechselte das Angriffsrecht, denn der Coesfelder David Baumeister. #5 angelte den Ball aus der Luft: Interception. Michel Frank #13 fing das Ei an der 10 Yardline des Gegners und lief zum 37:7 (PAT Höltker).  Rheines Cornerback Dominik Schröder fing im anschließenden Drive auch eine Interception, die jedoch nicht in Punkte umgewandelt werden konnte. 
 
Im vierten Quarter bauten die Coesfeld Bulls mit drei weiteren Touchdowns ihre Führung aus. Hier waren es zunächst WR Leon Höltker #89 (PAT Höltker) und gleich zwei Male David Baumeister #5 mit einem Pick Six (PAT Höltker). 
 
Nach dieser Vorstellung der Coesfeld Bulls wird es schwer, sie von der Tabellenspitze zu verdrängen. Voraussichtlich werden jedoch zwei Teams aus der Landesliga aufsteigen. Jetzt kommt auf die Teams in der Landesliga eine längere Sommerpause zu, denn es geht erst ab dem 6/7. August weiter. Dann hofft sicherlich nicht nur Henning Wellmann (HC Rheine Raptors), dass er wieder möglichst alle Spieler an Bord hat. 

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Oliver Jungnitsch für FandS

Die Cologne Centurions erwischten gestern „einen gebrauchten Tag“ und konnten dem Championship Game Sieger, der Frankfurt Galaxy kaum etwas entgegenbringen. Die Kölner verloren das Spiel vor rund 2.500 Zuschauern mit 12:48 deutlich. 

 Die Cologne Centurions erwischten einen gebrauchten Tag gegen die Frankfurt Galaxy (Foto: Nick Jungnitsch)Die Cologne Centurions erwischten einen gebrauchten Tag gegen die Frankfurt Galaxy (Foto: Nick Jungnitsch)

Eigentlich hatte sich Head Coach Frank Rosner vorgenommen, die Niederlage vom vergangenen Wochenende gegen die Gruppenkontrahenten, die Barcelona Dragons, schnell zu verarbeiten und wieder auf die Siegerstraße zu kommen. Noch im Vorfeld sagte er: „In der Defense müssen wir konzentrierter sein. (...) Wir müssen näher am Receiver spielen und wenn wir die Möglichkeit haben ein Play zu machen, dies auch tun. (...) Wir müssen lernen zu finishen.“

Der Start war alles andere als gut für die Centurions. Der Punt von Jens Appelt #15 innerhalb der eigenen 10 Yardline wurde von Kai Hunter # 22 geblockt und in die Endzone der Gastgeber zurückgetragen. Nach dem PAT von Ryan Rimmler stand es 00:07. 

Die nächsten Punkte erzielte Frankfurts FB Leon Helm #44 mit einem Lauf über ein Yard. Der PAT wurde geblockt (00:13). Helm war für den nächsten Touchdown verantwortlich. Auch hier tankte er sich über kurze Distanz in die Endzone der Kölner (00:19 – PAT nicht gut).

Kurz fanden die Domstätter wieder in das Spiel. Nach einem Pass von Centurions Quarterback Jan Weinreich #12 auf seinen Wide Receiver Quinten Pounds #1, lief Pounds zum ersten Touchdown der Hausherren. Da der PAT misslang, stand es 6:19.

Noch in der ersten Hälfte legte die Galaxy mit zwei Touchdowns und einem Fieldgoal über 50 Yards nach.  Bei dem Spielstand von 6:35 ging es in die Pause. 

Auch in der zweiten Hälfte lief es nicht für die Cologne Centurions. Noch im dritten Quarter erhöhten die Gäste von der Mainmetropole auf 42:6, was den vielen mitgereisten Frankfurter Fans sehr gefiel. Im letzten Quarter konnten beide Teams noch einmal punkten, der Sieg der Gäste war jedoch nicht in Gefahr. 

Beide Mannschaften haben jetzt jeweils zwei Spiele gewonnen und verloren. Die Centurions erwarten bereits am nächsten Samstag die Berlin Thunder und die Frankfurt Galaxy muss wieder reisen. Für sie geht es nach Tirol zu den Raiders.  Die Statistik zum Spiel ist hier verlinkt. 

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Oliver Jungnitsch für Fands

Gestern luden die Wuppertal Greyhounds zum Spitzenspiel in der Oberliga NRW ein. Zu Gast waren die Krefeld Ravens, die die knappe und sehr unterhaltsame Begegnung mit 27:25 gewannen. Damit wechselten die beiden Teams die Plätze in der Tabelle: die Gäste aus Krefeld nahmen somit nicht nur die Punkte, sondern auch die Tabellenführung aus Wuppertal mit. 

WR Marco Anthony #85 sorgte für einige Yards für die Wuppertal Greyhounds - Foto: Oliver JungnitschWR Marco Anthony #85 sorgte für einige Yards für die Wuppertal Greyhounds - Foto: Oliver Jungnitsch 

Die Begegnung der beiden Kontrahenten begann um 16:00 im Stadion am Gelben Sprung. Die Krefeld Ravens kickten den Ball zuerst und Wide Receiver Thorben Peil #24 nahm ihn auf und lief bis zur 40 Yardline der Ravens. Peil war es auch, der für das nächste First Down der Greyhounds sorgte. Nach Pass von Quarterback Riley Cooper #12 war es WR Alex Weise #16, der das Spielgerät kurz von der Endzone des Gegners fing und den ersten Touchdown für die Wuppertaler klar machte (6:0 - PAT geblockt).  

Der erste Drive der Gäste wurde hauptsächlich durch ihren Runningback Darion Neal #4 vollzogen. Neal konnte mehrfach im Spiel das ein oder andere Firstdown für die Krefelder erzielen. Der Touchdown für die Ravens erfolgte über ein Passspiel: Quarterback Jan Leucker #8 findet in der gegnerischen Endzone seinen Wide Receiver Marion „JR“ Leach #3. Nach erfolgreichem PAT von Dennis Storm #91 gehen die Gäste erstmals in Führung (6:7). 

Die Greyhounds beendeten ihren nächsten Drive mit einem Punt, kamen aber wieder schnell in Ballbesitz. Nach Passversuch von QB Leucker auf WR Leach konnte Safety Leon Goldbach #29 den Ball an der eigenen 5 Yardline fangen: Interception und Wuppertal wieder im Ballbesitz.

Nach einem langen Pass von QB Cooper auf seinen WR Marco Anthony #85 kamen die Greyhounds bis zur 8 Yardline der Krefelder. Mit diesem Spielzug endete das erste Quarter.

Nach einigen Strafen reichte es für die Wuppertaler nur noch zu einem Fieldgoal.  RB / Kicker/ Punter Sven Osterholt #35 brachte damit die Gastgeber wieder mit 9:7 in Führung.

Die Antwort der Ravens ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem Lauf von RB Darion Neal #4 über rund 25 Yards markierte er den nächsten Touchdown. Nach dem PAT von Storm #91 gingen die Krefeld Ravens wieder in Führung (9:14). 

Im direkten Anschluss sah es zunächst nach einem weitern Führungswechsel aus. Nachdem Anthony #85 den Ball verlor, war es der Wuppertaler Thorben Peil #24, der das Ei in die gegnerische Endzone trug. Aufgrund einer Strafe zählte dieser jedoch nicht. Bis zur Pause gab es keine weiteren Punkte.

Die zweite Halbzeit begann mit dem Kick der Hausherren. Im ersten Drive des zweiten Durchgangs fumblete Ravens Runningback Darion Neal #4 den Ball in der eigenen Hälfte und Greyhounds Linebacker Xavier Hughey #6 sicherte ihn. Wenig später tankte sich RB Sven Osterholt #35 von der 1. Yardline in die Endzone der Ravens: Touchdown Greyhounds.  Nach einer TPC wechselte die Führung erneut. Pass auf die #24 Thorben Peil und der Spielstand betrug 17:14.

Im folgenden Drive der Ravens war es Fullback Tobias Janßen #24, der sich auch über kurze Distanz in die Endzone des Gegners tankte und für den neuen Score von 17:20 sorgte (PAT wurde geblockt). 

Im Folgenden setzte der Gast aus Krefeld verstärkt auf das Laufspiel, um Zeit von der Uhr zu nehmen. Ein Fieldgoal über rund 32 Yards konnte der Krefelder Kicker Dennis Storm #91 nicht verwandeln und somit ging es mit der knappen Ravens Führung es in das letzte Quarter.

Auch hier setze das Team aus Krefeld auf das Laufspiel, insbesondere durch seinen Import Runnningback Neal #4. Die letzten Punkte der Krefeld Ravens erzielte wieder Fullback Tobias Janßen #24 mit einem kurzen Lauf in die Endzone. Somit bauten die Gäste die Führung auf 27:17 aus (PAT Storm). 

Die Greyhounds kamen noch einmal ran.  WR Thorben Peil #24 fing einen Pass seines QB Cooper in der Endzone der Ravens. Die TPC verwandelte AJ Brown zum 25:27 Endstand. 

Insgesamt war das Spiel eines Spitzenspieles würdig, obwohl die äußeren Bedingungen aufgrund der Hitze nicht ideal waren. Es bleibt in der Oberliga weiterhin spannend, denn es gibt noch ein Rückspiel der beiden Teams. Gestern waren es nur Kleinigkeiten, die über Sieg und Niederlage entschieden haben. Dieses Spiel war jedenfalls eine Werbung für den American Football.

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Oliver Jungnitsch für Fands

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