Am vergangenen Sonntag trennten sich die SG Mülheim Shamrocks / Gelsenkirchen Devils U19 und die Wuppertal Greyhounds mit einem leistungsgerechtem 14:14 (0:7/0:8/0:0/8:6) Unentschieden.

Eine intensive Begegnung der beiden Teams - hier im Bild: Jonah Weber #12 (rot) und Luis Heckert #88 (schwarz)- Foto: Nick JungnitschEine intensive Begegnung der beiden Teams - hier im Bild: Jonah Weber #12 (rot) und Luis Heckert #88 (schwarz)- Foto: Nick Jungnitsch

Noch im Hinspiel gewannen die Wuppertaler deutlich mit 36:00 und sicherten sich mit dem Punkt den ersten Platz in der U19 Verbandsliga NRW-Mitte 2021. Für den Head Coach Kai Patrick May von der Spielgemeinschaft war eine weitere Steigerung seines Teams erkennbar. Bereits in der Vorwoche lieferten die SG Shamrocks / Devils U19 eine gute Leistung ab. Für Kai Patrick May waren es schöne fünf Jahre als HC der U19, aber jetzt wird er die Aufgabe nicht weiter übernehmen. Er sagte hierzu: „Eine tolle, intensive Zeit als U19 Trainer geht zu Ende. Die Mülheim Shamrocks U19 wird immer eine Herzensangelegenheit für mich bleiben, auch wenn es jetzt erstmal getrennte Wege zu gehen gilt! Ich bedanke mich bei jeden einzelnen für die letzten 5 Jahre an eurer Seite!“ 

In der U19 Verbandsliga NRW wurde 9-Tackle gespielt. Zunächst ungewohnt, aber die Art des Footballs erschien die Technik der Spieler mehr zu fordern. So gibt es keinen Kickoff, denn man startet an der 20 Yardline. Auch hier werden die Punts nur gefangen und nicht returniert. Hierbei gibt es eine Gutschrift von 5 Yards, wenn der Ball gefangen wird.

Die ersten Punkte gehörten den Gästen aus Wuppertal. Es war ein Lauf über 3 Yards von Greyhounds Quarterback Jonah Weber #12, der für den ersten Touchdown des Spiels sorgte. Eine weitere Besonderheit des 9-Tackles ist es, dass immer eine TPC gespielt wird. Diese war jedoch nicht erfolgreich, somit gingen die Gäste mit 6:0 in Führung. 

Nach einem Lauf über rund 5 Yards von Shamrocks Runningback Tim Deege #45 glich dieser für die Spielgemeinschaft zum 6:6 aus. Die anschließende TPC war für die SG Mülheim Shamrocks / Gelsenkirchen Devils erfolgreich. Für die Punkte sorgte Allessandro Classe #1, der Runningback der Devils. Mit diesem Stand ging es in die Pause.

Im vierten Quarter konnte die Defense der Gäste für die erneute Führung sorgen. In der eigenen Hälfte verloren die Gastgeber den Ball. Louis Schlotmann #54 reagierte am schnellsten und trug das Ei in die Endzone der Spielgemeinschaft. Nach einem Pass von Quarterback Jonah Weber #12 auf seinen Wide Receiver Tim Breitenstein #19 gelang die TPC (08:14). 

Die letzten Punkte erzielten wieder die Hausherren. An der eigenen 25 Yardline übergibt Quarterback Jannik Bilstein #11 den Ball an seinen Runningback Allessandro Classe #1, der fast unbedrängt bis in die Endzone der Greyhounds laufen kann. Die anschließende TPC war nicht erfolgreich und somit stand es 14:14. 

Mit diesem Unentschieden waren beide Teams glücklich, sodass die Spieler ihre Coaches mit einer Gatorade Dusche belohnten. Jetzt geht es für beide Teams in die Offseason.

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Oliver Jungnitsch für FandS

Am vergangenen Samstag verabschiedeten sich die Recklinghausen Chargers mit einen 30:13 (17:07) Sieg gegen die Lippstadt Eagles von der Saison 2021. Auch für die Eagles geht es jetzt in die Offseason und danach hoffentlich für alle Teams endlich in eine normale Spielzeit 2022.

Nico Schneider 89# erzielte einen 90 Yards Kick-Return Touchdown (Foto: Oliver Jungnitsch)Nico Schneider 89# erzielte einen 90 Yards Kick-Return Touchdown (Foto: Oliver Jungnitsch)

Head Coach Philipp Reiche reiste mit einem Kader von nur 29 Spielern nach Recklinghausen, denn die Eagles plagen weiterhin Verletzungssorgen. 

Das Spiel begann mit dem Kickoff der Gäste von Mike Jean-Pascal Kitenge #1.  Der Ball konnte von den Chargers bis zur eigenen 30 Yardline zurück gebracht werden. Sofort der erste Pass von Quarterback Tobias Kanther #5 auf seinen Wide Receiver Linus Rentmeister #81 sorgte für die ersten Punkte. Linus Rentmeister fing den Ball an der 40 Yardline der Gäste und konnte bis in die Endzone der Eagles laufen – Touchdown (PAT Rabbi Junior #21 / Spielstand 7:0).

Gerade zu Beginn lief es nicht so gut bei den Lippstadt Eagles. In der Offence hatte HC Reiche nur einen gelernten Runningback zur Verfügung. So stand dieser in Person von Ekin Daniel Yilmazer #31 fast ständig auf dem Platz und sorgte für einige Yards und First Downs. Die Eagles trennten sich in ihrem ersten Drive mit einem Punt von dem Ball. 

Auch in ihrem zweiten Drive punkten die Recklinghausen Chargers: diesmal durch einen Laufspielzug. Hier konnte Runningback Marvin Jordan Ewald #23 über 40 Yards nicht gestoppt werden und erzielte damit das 13:00 für die Gastgeber (PAT Rabbi Junior #21 / Spielstand 14:00).

Im anschießenden Drive fing Chargers DB Linus Rentmeister #81 einen Pass von Eagles Quarterback Oliver Zielinski #15 an der 30 Yardline der Gäste ab. Die Defence der Lippstadt Eagles konnte jedoch Schlimmeres verhindern: so konnte Rabbi Junior #21 einen Fieldgoalversuch nicht für die Hausherren verwandeln. Dies holte er aber später nach und  erzielte ein Fieldgoal zum 17:00.

Den anschließenden Kickoff nimmt Eagles Wide Receiver Nico Schneider an der eigenen 10 Yardline auf und nach einem Lauf über 90 Yards in die Endzone der Hausherren stand es nur noch 17:07 (PAT Jonas Frederik Elias May). Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte konnte sich Runningback Marvin Jordan Ewald #23 noch zwei weitere Mal in die Scorerliste eintragen. Mit schönen Läufen baute er die Führung zum 24:7 (PAT Rabbi Junior) und dem 30:07 (PAT wurde geblockt) für die Chargers aus.  

Zum Ende verbesserten die Lippstädter das Ergebnis auf 30:13. Nach einem Pass von Quarterback Oliver Zielinski #15 konnte Wide Receiver Mike Jean-Pascal Kitenge #1 das Ei in der Endzone der Chargers fangen. Der PAT wurde geblockt. 

Heute konnten wir Philipp Reiche nach einem Jugendspiel der Lippstadt Eagles erreichen und wollten von ihm wissen, wie er das letzte Saisonspiel und die Zukunft seines Teams beurteilt. Hier ist seine Antwort: „Den Anfang haben wir einfach verschlafen. Dann haben wir besser in das Spiel rein gefunden, konnten jedoch die Chancen zu schlecht ausnutzen. Im Großen und Ganzen sieht man, dass unser Prozess im Gange ist, und wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr. Allein heute hatten fünf vielversprechende Jugendspieler ihr letztes Spiel und werden ganz sicher nächstes Jahr eine Bereicherung für unser Herrenteam sein. Einer der DB's hat heute sogar sechs Interceptions gefangen.“

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Oliver für FandS

Der Aufsteiger aus Düsseldorf zeigte auch in seinem letzten Spiel eine souveräne Leistung. Besonders ihr Prunkstück, die Defence, zeigte warum man die wenigsten Punkte in der Regionalliga zuließ. Zwar verstärkten sich die Gelsenkirchen Devils auf einigen Positionen, kamen jedoch nicht über ein 00:34 (00:14, 00:00, 00:14, 00:06) hinaus.

Wide Receiver Lesar Duran #3 fing den Ball in der Endzone der Devils (Foto: Oliver Jungnitsch)Wide Receiver Lesar Duran #3 fing den Ball in der Endzone der Devils (Foto: Oliver Jungnitsch)

Es gab ein paar Veränderungen bei den Gelsenkirchen Devils. Head Coach Heiko Czarnotta war verhindert und so übernahm Michael Antoschowitz für das Spiel die Verantwortung. Bereits beim letzten Spiel wurde angekündigt, dass einige Spieler nach einem Ausflug nach Langenfeld zurück nach Gelsenkirchen wechseln. So fanden sich einige Spieler der Longhorns auf der Seite der Gelsenkirchener ein. Möglich war es durch die Zustimmung des Vereines und des Verbandes. So wurde der Kader um Gil Deblaere, Mike Opretska, Michel Fritsche und Sebastian Busse erweitert. 

Das Spiel begann mit dem Kickoff des Gastgebers. Der erste Drive der Gäste dauerte nicht lange. Nach einem Pass von Quarterback Rohat Dagdelen #12 auf seinen Tight End Kevin Kram #87 und einem Lauf über rund 10 Yards von Runningback Darion Neal #2 gab es den ersten Touchdown für die Bulldozer. Nach dem PAT von Jens Appelt #4 stand es 0:7 für die Gäste aus Düsseldorf. 

Die Devils starteten mit ihrer ursprünglichen Formation in die Partie, so war auch Runningback Roman Prinz #7 nach einer Verletzung wieder im Team. Der erste Drive endete für die Hausherren mit einem Punt. 

Die Düsseldorf Bulldozer machten es sich phasenweise schwerer als nötig, so gab es auch mal nach Strafen einen dritten Versuch und 25 Yards, der mit einem weiten Pass auf Runningback Tyrone Alexander #1 überbrückt wurde. Es war auch ein Pass von Rohat Dagdelen #12 auf seinen Wide Receiver Luca Dierks #83, der für die nächsten Punkte sorgte. Luca Dierks #83 fing den Ball kurz vor der Endzone und konnte ungehindert hineinlaufen. Nach seinem Touchdown und dem PAT von Jens Appelt #4 stand es 00:14.

Die Defense der Bulldozer ließ im Laufe der Begegnung nicht viel zu, so kamen die Devils kaum zu First Downs. In fünf Spielen gab es gegen die Düsseldorfer nur 40 Punkte: Ligarekord.

Im zweiten Quarter verhinderten die Gelsenkirchen Devils ein Fieldgoal und weitere Punkte der Gäste. So konnten die Gelsenkirchener Defense einen Fumble von Quarterback Rohat Dagdelen #12 sichern, der in der Situation etwas unglücklich agierte. Anstatt sich auf den Ball zu werfen, machte er ein paar Schritte zurück und überlies das Ei den Devils. Linebacker Maximilian Groepler #28 nahm das Gastgeschenk gerne an. Zwar kamen die Teufel bis in die Redzone der Gäste, den Drive schlossen sie mit einem Fieldgoalversuch von der 10 Yardline ab. Jedoch misslang der Versuch von Kicker Kevin Bacher #45. Mit dem Spielstand von 00:14 ging es in die Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit ging es weiter wie gehabt. Nach Pass von Rohat Dagdelen #12 auf seinen Wide Receiver fing Lesar Duran #3 in der Endzone der Devils das Ei. Somit stand es 00:21 (PAT von Jens Appelt #4). Auch die nächsten Punkte erfolgtem nach einem Passspiel. So fing Wide Receiver Harlan Kwofi #11 den Ball ungehindert in der Endzone und der PAT von Jens Appelt #4 sorgte für die 28:00 Führung der Gäste. 

Im letzten Quarter hatten die Devils Chancen auf Punkte, jedoch konnten die Passempfänger entweder die Bälle nicht festhalten oder wurden von den Defence Backs der Bulldozer gut verteidigt. So konnte Cornerback Jan Reuvekamp #24 einen Pass der Gastgeber in der Endzone abfangen. Kurze Zeit später war es Wide Receiver Torben Schumann #87 der sich auf das Scoreboard mit einem Touchdown zum 00:34 eintrug. Der PAT wurde diesmal geblockt. 

Die Gelsenkirchen Devils empfangen am nächsten Wochenende die Bielefeld Bulldogs. Für die Düsseldorf Bulldozer war es das letzte Spiel in der Saison 2021. Es war auch das letzte Spiel von Head Coach Wolfgang Best, der sich anderen Herausforderungen stellen will.  Für die Bulldozer war es die erste Saison ohne Aufstieg, seitdem Wolfgang Best das Team übernommen hat. 

Scoreboard:

  • 1. Quarter:
    00:07 Run von Runningback Darion Neal #2 (PAT Jens Appelt #4)
    00:14 Pass von Quarterback Rohat Dagdelen #12 auf Wide Receiver Luca Dierks #83 (PAT Jens Appelt #4)
    2. Quarter:
    -
    3. Quarter:
    00:21 Pass von Quarterback Rohat Dagdelen #12 auf Wide Receiver Lesar Duran #3 (PAT Jens Appelt #4)
    00:28 Pass von Quarterback Rohat Dagdelen #12 auf Wide Receiver Harlan Kwofi #11 (PAT Jens Appelt #4)
    4. Quarter:
    00:34 Pass von Quarterback Rohat Dagdelen #12 auf Wide Receiver Torben Schumann #87 (PAT von Jens Appelt #4 nicht gut - geblockt)

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Oliver Jungnitsch für FandS

Die Iserlohn Titans verloren zwar mit 12:37 gegen die Herne Black Barons, aber sammelten mehr als 2000 Euro für die Organisation Pink Ribbon. Den Zuschauern wurde auch rund um das Spiel einiges geboten. 

Iserlohn Titans vs Herne Black Barons - hier im Bild RB Maximilian Weitz #11 (Foto: Oliver Jungnitsch)Iserlohn Titans vs Herne Black Barons - hier im Bild RB Maximilian Weitz #11 (Foto: Oliver Jungnitsch)

Auch beim Pink Ribbon Bowl V. stand der Kampf gegen eine der heimtückischsten Krankheiten im Vordergrund, dem Krebs.  Die Organisatoren von Pink Ribbon setzen sich für den Kampf gegen Brustkrebs und für die Früherkennung ein. Die Iserlohn Titans organisierten rund um den Gameday viele Aktionen um Geld für diese gute Sache zu sammeln. Dabei waren sie sehr erfolgreich, denn 2000 Euro kommen nicht so leicht zusammen. Eine großartige Aktion!

Ungewöhnlich, aber sehr gut war der Auftritt von der Marching Band "Scottish Volunteers". Genauso gut gefiel uns das Essen vor Ort (Spoiler Alarm: wir planen einen Almanach der Stadien mit empfehlenswerten Leckereien - www.afc-food.de).  Gerne hätten wir von dem Spanferkel gekostet, aber leider passte es zeitlich nicht. 

Obwohl die Bedingungen für American Football nicht die besten waren, zeigten beide Teams eine unterhaltsame Partie. Besonders die Gäste aus Herne installierten viele Laufspielzüge und kamen mit ihnen häufig zum Erfolg. Für die ersten Punkte sorgte jedoch ein Quarterback Sneak von Tim Schiffer #10 (Herne Black Barons). Nach dem PAT von Kicker Malte Gerlach #67 stand es 0:7. 

Iserlohn wurde gerade in der ersten Halbzeit ordentlich unter Druck gesetzt. Noch im ersten Quarter mussten sie aus der eigenen Endzone punten. Der Punter bekam jedoch den Ball nicht richtig unter Kontrolle und letztendlich konnte D-Liner Lukas Grebe ihn sichern und für einen Defence Touchdown sorgen (0:13 – TPC nicht gut).

Einen richtig guten Tag hatte Runningback Manuel Krafzik erwischt, denn er erzielte gleich zwei Touchdowns. Der eine war zum Spielstand von 0:19 und der andere TD zum 0:31. Dazwischen konnte sich Wide Receiver Louis Kubillus #13 sich auch auf das Scoreboard eintragen (Passspiel). Auch bei diesen Touchdowns spielten die Herner eine TPC, konnten jedoch keine Punkte erzielen. Beim Stand von 0:31 ging es in die Halbzeitpause. 

Nach der Pause kamen die Titans besser in die Begegnung und erzielten nach zwei langen Läufen von Runningback Gabriel Love #4 Punkte. Besonders sehenswert war sein Punt-Return Touchdown über rund 80 Yards. Seine beiden Touchdowns sorgten für 12 Punkte (PAT/ TPC nicht gut). Auch die Barons erzielten durch einen Pass auf WR Oliver Voss #9 weitere Punkte und so war der Endstand 12:37. 

Für beide Teams gibt es noch ein Heimspiel. Die Herne Black Barons empfangen die Rheine Raptors und die Iserlohn Titans bekommen Besuch vom „Meister“. Sie haben die Minden Wolves zu Gast. Von beiden Parteien wollen wir auch berichten...

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Oliver Jungnitsch für FandS

In der Landesliga (Gruppe Ost) trafen am vergangenen Sonntag die Herne Black Barons auf die Minden Wolves. Der Gast aus Ostwestfalen siegte mit einem ungefährdeten 27:03 vor einer Kulisse von über 1000 Zuschauern.

Die Herne Black Barons verlieren mit 3:27 gegen die Minden Wolves - Touchdown von Wide Receiver Lars Weiß #9 (Foto: Oliver Jungnitsch)Die Herne Black Barons verlieren mit 3:27 gegen die Minden Wolves - hier Touchdown von Wide Receiver Lars Weiß #9 (Foto: Oliver Jungnitsch)

Noch im Hinspiel trennen sich beide Teams mit einem 3:3 Unentschieden. Herne hatte in der Vorwoche ersatzgeschwächt und überraschend in Rheine verloren. Für die Partie gegen die Wolves hatte man sich mehr vorgenommen. Die Minden Wolves, die sofort im ersten Jahr ihres Ligabetriebes in der Landesliga starten durften, führen die Tabelle ungeschlagen an.  Ein Garant für den Erfolg ist hier Spielertrainer Phil Gamble, der auf eine lange und erfolgreiche Footballkarriere zurückblicken kann. 

Für uns war der Besuch des neuen Homefield der Barons eine Premiere. Der neue Kunstrasenplatz ist sehr gut geworden. Auch hat man jetzt die Möglichkeit das Trainingsequipment direkt am Platz zu lagern. Eine gute Idee sind die Banner mit den einzelnen Buchstaben der „Black Barons“. Hier sind Namen von Mitgliedern und Unterstützern des Vereins vorhanden (siehe Galeriebild #2). Auch das Programm um das Spiel herum konnte sich sehen und hören lassen: So sorgten die Cheerleader des BTC Claws für eine gute Stimmung. In der Halbzeit gab es sogar zwei Highlights: zum einen konnte jeder 100ste Zuschauer ein Originaltrikot der Barons gewinnen und zum anderen unterhielt die Sängerin Sunjay die Gäste. Für die jüngeren Besucher sorgte das KiJuPa Herne, das die Betreuung übernahm. 

Zurück zum Spiel in der Landesliga, das mit dem Kickoff der Gastgeber und einer kurzen Verspätung begann. Die Schiedsrichtercrew war zuvor bei einer anderen Partie und konnte nicht früher anreisen.  Die Gäste begannen das Spiel an der eigenen 20 Yardline. Zu Beginn lief es noch nicht so gut bei den Minden Wolves. So verlor einmal Quarterback Lars Erik Brase #15 das Ei, aber konnte es selbst wieder sichern. Das andere Mal wurde ein Fumble von Running Back Mike Davis #23 zwar von Herne gesichert, aber eine Strafe gegen die Barons machte diese Aktion wertlos.  Am Ende des ersten Drives der Wolves war es ein Lauf von Quarterback Lars Erik Brase #15 über 12 Yards in die Endzone, der die ersten Punkte erzielte (PAT Tobias Pauls – Spielstand 0:7). 

Die Herne Black Barons wurden bei ihrem ersten Drive von den Gästen ordentlich unter Druck gesetzt und so gab es zum Ende des ersten Viertels einen Sack von DE Kai Schröter #99 an Barons QB Tim Schiffer #10. 

Das zweite Viertel begann mit einem Punt der Barons von Malte Gerlach #67 und einem Lauf über rund 65 Yards von Mike Davis. Davis nahm den Ball auf und kam erst wieder in der Herner Endzone zum Stehen. Der neue Spielstand erhöhte sich auf 0:14 (PAT Tobias Pauls).  Noch vor der Halbzeitpause konnten die Minden Wolves einen weiteren Touchdown erzielen. Nach einem Pass von QB Brase auf seinen Wide Receiver Lars Weiß #9 sprintete Weiß die noch fehlenden 10 Yards bis in die Endzone (PAT nicht gut – Spielstand 0:20). 

Nach der Halbzeit gelang den Black Barons zwar noch ein Fieldgoal von ihrem Kicker Malte Gerlach zum 3:20 Anschlusstreffer, aber auch die letzten Punkte gehörten den Gästen aus Ostwestfalen. Im vierten Quarter war es ein Pass des Ersatz-Quarterbacks Ysrael Castrillo Boet #1 auf WR Alexander Metzlaf #7, der für den Endstand von 3:27 sorgte (PAT Tobias Pauls). 

Für die Herner geht es jetzt nach Iserlohn, zu den Titans. Die Minden Wolves empfangen am Samstag die Rheine Raptors. 

Bildergalerie mit 105 Pics: 

Oliver Jungnitsch für FandS

 

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