Banner NJ2

Besuch beim Monday Night Training der A-Jugend von den Cardinals

OJS 8304

Am Montag haben wir in der Sportredaktion die Aufgaben verteilt, zumindest bei einem Einsatz: einer war hinter der Kamera und einer davor. Einer von unseren Reportern spielt seit ein paar Jahren American Football und wir haben ihn beim Training beobachtet.

 

In der NFL, der amerikanischen Profiliga im American Football, gibt es ein Spiel am Montagabend, das sogenannte „Monday Night Game“. Wir aus dem Pott bleiben auch im Pott, denn man muss nicht über den großen Teich fliegen um den Sport zu sehen. Wir durften das Training der U19 Cardinals mit der Kamera begleiten. Einer von uns ist regelmäßig dabei, da er selber Football spielt. Nick Jungnitsch, ist seit 2 ½ Jahren begeistert von dieser Sportart. 

Dieser Sport ist hier zulande noch nicht so bekannt, was sehr schade ist, denn er ist für (fast) jeden etwas. Beim American Football kommen viele verschiedene Eigenschaften zur Geltung, die in dieser ausgeprägten Form in keiner anderen Sportart vorhanden sind: Taktik, Disziplin, Athletik, Schnelligkeit und Kraft. Bei dem „Rasenschach mit lebenden Figuren“ ist der Team-Charakter stärker ausgeprägt als in jeder anderen Sportart. Jeder denkt jetzt bestimmt, das ist nicht für mich, da ich zu dick, dünn, klein oder groß bin. Falsch! Ganz gleich, was man für eine Figur hat, der American Football findet für jeden eine Position, da er die verschiedensten Charaktere und Spielertypen braucht.  

Am Montagabend stand für die U19 der Assindia Cardinals wieder ein Training mit Kontakt auf dem Programm. In der Fachsprache wird auch von „Tackle-Football“ gesprochen und wird bei den Cardinals aktuell für die Jugend in drei verschiedenen Altersklassen angeboten. Nach einer Reform im Verband wird ab der Saison 2016 folgenden Altersgruppen „getackelt“: der U13, mit der Besonderheit, dass hier auch Mädchen mitmachen können, der U16 und der U19. 

Sofort fällt auf, dass dieser Sport aufgrund seines Anspruches verschiedene Trainer (Coaches) benötigt. Bei der U19 plant man mit insgesamt 10 Coaches.  Jeder einzelne Trainer spielt oder spielte Football und das sogar sehr erfolgreich, denn jeder hat mindestens GFL2 Erfahrung (2. Bundesliga). Bei den Assindia Cardinals ist es schon seit Jahren so, dass man „die Jugendspieler als Ausbildungsstätte der ersten Mannschaft sieht, daher spielen beide ein gleiches Spielsystem “ unterstreicht der Cheftrainer (Headcoach) Marc Overbeck nochmals die Wertigkeit der U19. Hier investiert man mit der sehr guten Ausbildung in die Zukunft.

Neue Leute sind bei den Cardinals immer gerne gesehen und der Headcoach ermutigt jeden, ein Probetraining in der jeweiligen Altersklasse zu besuchen.  Weitere Informationen sind auf der Homepage. Wer Lust hat kann sich auch ein Showtraining am Samstag bei der Messe „Mode Heim Handwerk“ anschauen. Wenn du mit unserem Reporter „Nick“ trainieren möchtest, dann musst du von 1999 bis 1997 geboren sein und montags oder mittwochs ein Probetraining besuchen. Nick ermutigt jeden: „Trau dich einfach mal, denn diese Erfahrungen wirst du nicht bereuen.“

(Text und Bild: Oliver Jungnitsch - veröffentlicht auf "Der Pott - Das Magazin")

Drucken E-Mail

U19 der Assindia Cardinals hat viel vor und schafft beste Voraussetzungen

(c) Oliver Jungnitsch

Am heutigen Samstag fand, im Haus des Sports, das Teammeeting der U19 der Assindia Cardinals statt. Der Anklang war sehr gut, obwohl heute auch noch ein Auswahltraining der Greenmachine auf dem Terminplan für den einen oder anderen U19-Spieler stand. Fast 60 Teilnehmer wollten hören, was Headcoach (HC) Marc Overbeck zur neuen Spielzeit sagen wollte. Es war einiges.

Um kurz nach 17:00 Uhr eröffnete HC Marc Overbeck das offene Teammeeting einer der Jugendabteilungen von den Assindia Cardinals. Die Herrenmannschaft ist in die zweite Bundesliga (GFL2) aufgestiegen. Er machte den Anwesenden klar, dass sie die wichtigsten Spieler für die erste Mannschaft werden können, denn man möchte in Essen nicht auf Importe oder Einkäufe in der zweite Liga bestehen, sondern mit Eigengewächsen. 

Nach einer kurzen Einleitung gab der HC an sein Team weiter, das aus voraussichtlich 10 Coaches und 5 freiwilligen Helfern, bestehen wird. Hierzu sollen ein bis zwei Physiotherapeuten kommen. 
Das Team ist bis auf einen Platz komplett und was man aufbieten kann, spricht für sich, denn die Coaches haben alle mindestens GFL2-Erfahrung und kennen daher den Sport auch von der anderen Seite. Im Einzelnen sind es für die Linebacker- Coach Markus Patschke und Alexander Kalupa, für Defenseline – Coach Christian Hagemeier, Defensebacks – Coach Gordon Freundlieb, Offensecoach Florian Hartmann, Assistent wird Coach Tim Erwig, der auch die Widereciever sowie die Runningbacks coacht, die Quarterbacks werden von Coach Lennart Brodeßer trainiert und die Offenseline coacht Oliver Kluss. 

Man wird in der Oberliga NRW starten, die von April bis September spielen wird. Im Gegensatz zu den letzten Jahren wird ein ganzes Jahr gespielt. Wen man in der Liga treffen wird ist noch nicht ganz klar, da es auch sein kann, dass die Liga aufgerüstet wird. Einen Start in der höheren Regionalliga schloss HC Overbeck aus, denn alle Verantwortlichen sind sich einig, einen Aufstieg sollte man nicht geschenkt bekommen, sondern man muss sich ihn verdienen. 

Um besser zu werden, muss man auch zurückschauen und überlegen was gut und was nicht so toll in der abgelaufenen Spielzeit war. Das Jahr 2015 war ein Jahr des Aufbaus der Mannschaft. In diesem Jahr waren 60 % der Spieler neu in der U19, manche sind sogar ganz neu in diesem Sport auf dem Platz gewesen. 

Für 2016 gibt man nur ein Ziel aus – den Aufstieg. „Klar ist das ein ehrgeiziges Ziel, aber dafür hat man bei den Cardinals auch ein professionelles Trainingsumfeld“, sagt HC Overbeck. Weiter verrät der HC, dass man sogar externe Coaches einbeziehen wird, die noch mehr Qualität in das Training bringen werden, damit es mit dem ausgegebenen Ziel auch klappt. Einer ist der ehemalige NFL-E Runningback Oje Oyo.Auch machte Coach Overbeck klar, dass die Spieler noch professioneller trainieren und sich verhalten müssen, denn man erwartet von ihnen: Disziplin, Respekt, Teamgeist und Kommunikation. 
Bei den Assindia Cardinals ist es schon seit Jahren so, dass man „die Jugendspieler als Ausbildungsstätte der ersten Mannschaft sieht, daher spielen beide ein gleiches Spielsystem “ unterstreicht der HC nochmals die Wertigkeit der U19. 

Eine Motivation der besonderen Art hat dann HC Overbeck noch zum Ende, denn er wird zwei der drei wöchentlichen Trainingseinheiten komplett mitmachen. Hoffentlich bereut er es nicht, dass er den Jungs schon viele Tricks gezeigt hat.

Text und Bild: Oliver Jungnitsch - veröffentlich auf Lokalkompass Essen-Nord

Drucken E-Mail

Football-Veteranen begeistern sich und andere

(C) Oliver Jungnitsch

Am Samstag kamen die sogenannten 58ers zusammen und trugen ein Benefizspiel gegen die Düsseldorf Panther aus. Dies war bereits das zweite Spiel dieser Art und wenn man den Verantwortlichen und den Spielern Glauben schenkt, dann auch lange nicht das Letzte.

 

Bei den 58ers NRW spielen viele ehemalige Spieler, die American Football nicht mehr aktiv im Verein spielen. Zwar gibt es Ausnahmen, aber die Meisten sind in „Football-Rente“. Daher war die Anspannung bei allen sehr groß, denn der Adrenalinspiegel stieg bei den Akteuren in ungewohnte Höhen und das auf beiden Seiten. Auf der Düsseldorfer Seite sollte ursprünglich die zweite Mannschaft spielen, die Düsseldorf Panther Prospects, aber sie wurden von der ersten Mannschaft und einigen verdienten Spielern ergänzt. Folglich stand den 58ers Veteranen der eine oder andere aktuelle Bundesligaspieler gegenüber. Das Spiel gewannen die Düsseldorfer knapp mit 30:24, wobei es zur Halbzeit noch 06:06 stand. 

Bei den 58ers war schon einmal der Helm oder die Ausrüstung älter als der Gegenspieler. Man sah veraltete Symbole oder auch Symbole von nicht mehr aktiven Vereinen. Heute hat man manchmal bei Jugendspielen eher den Eindruck, des kommt auf das Styling als auf das Können an. Von Eitelkeiten war hier keine Spur, es ging nur um Football. 

Zu sagen, dass das Ergebnis zweitrangig war, würde den Aktiven nicht gerecht werden, denn es wurde von Anfang ist zum Ende um jeden Ball und um jedes Yard gekämpft. 
Mein Eindruck war jedoch, dass der Spaß auf der Seite der Veteranen um einiges größer war als bei den „Jünglingen“.  

Bereits im April 2016 soll es weitergehen, Details wurden noch nicht verraten.

 

(Text und Bild: Oliver Jungnitsch - veröffentlicht auf "Der Pott - Das Magazin")

Drucken E-Mail

Essen steigt in die GFL2 auf

(C) Nick Jungnitsch

Am letzten Wochenende gewannen die Assindia Cardinals ihr 2. Relegationsspiel in Rostock. Damit sind die Cardinals, auch Men in Blue (MiB) genannt, für die 2. Bundesliga im American Football qualifiziert. Die Planung für die neue Saison hat begonnen.

 

In der Relegation standen sich drei Mannschaften gegenüber: die Rostock Griffins, die Ritterhude Badgers und die Assindia Cardinals. Zwei Plätze sind für den Aufstieg in die GFL2 zu vergeben. Jeder Verein hat zwei Spiele, ein Heim- und ein Auswärtsspiel. Die MiB gewannen ihr erstes Spiel deutlich gegen die Badgers mit 43:00.

Am Samstag durften die Cardinals in Rostock antreten. Die Vorzeichen  waren eindeutig, denn man konnte sich sogar eine hohe Niederlage leisten. Der Gastgeber musste unbedingt gewinnen, damit der Aufstieg für die Rostocker noch möglich war. Das erste Spiel hatten sie knapp gegen Ritterhude verloren (06:14).

Bis zur Halbzeit wurden die MiB ihrer Favoritenrolle gerecht und führten zur Halbzeit mit 14:00. Nach der Pause wurde es noch einmal spannend, denn die Griffins machen den ersatzgeschwächten Essenern das Leben richtig schwer. Dank einer guten Defence stand es am Ende 14:06 für die Cardinals.

Schon jetzt beginnt die Planung  für die neue Spielzeit. Zwar hat man mit einem Kader von über 100 Spielern viel Auswahl, aber man möchte sich punktuell verstärken.  Insgesamt möchte man die schon gute Jugendarbeit weiter verbessern, denn man möchte die Herren mit „Eigengewächsen“ ausstatten. Daher ist der Standort Essen im Pott einzigartig, denn nur hier gibt es eine Herrenmannschaft, die in der GFL spielt. Zwar gibt es in Dortmund gibt es eine Jugendmannschaft, die in der GFLJ spielt, die Herren jedoch spielen in der Oberliga. Gerade für junge Spieler gibt es hier eine gute Perspektive. Die U11 und die U13 wurden in dieser Spielzeit, wie die ganz Großen, ebenfalls Meister. Besonders interessant dürfte für junge Talente der 24.10.2015 sein, denn da veranstalten die Assindia Cardinals ab 17:00 Uhr ein offenes Teammeeting für die U19 (Haus des Sports in Essen).  Weitere Informationen sind auf Facebook zu finden.

 

(Text und Bild: Nick Jungnitsch - veröffentlicht auf "Der Pott - Das Magazin")

Drucken E-Mail

Cardinals gewinnen Heimspiel

Slide0012

Cardinals legen mehr als nur einen Grundstein in Sachen „GFL2 – 2016“

Das Heimspiel in der Relegation wurde von den Assindia Cardinals mehr als klar gewonnen, denn zum Ende stand es 43:00. In der Relegationsrunde zur GFL2 spielen drei Mannschaften – Assindia Cardinals, Ritterhude Badgers und die Rostock Griffns. Die beiden besten steigen auf, da gestern mit Ritterhude als Tabellenführer anreiste, sind die Chancen mehr als gut.

 

So hatte sich keiner das Relegationsspiel vorgestellt. Besonders nicht die Gäste, denn in ihrer Pressemitteilung konnte man lesen, dass man in Essen zwar gute aber nicht so herausragende Spieler wie ihren Quarterback Ryan Cieplenski verfügt, der „im Alleingang Spiele entscheiden (kann). Und Aufstiege verwirklichen.“  Es kam zum Glück ganz anders.

Schon beim Warm-up merkte man, dass das Team um den Headcoach Yves Thissen „heiß wie Frittenfett“ ist, denn für die Cardinals war es das wichtigste Heimspiel 2015, denn mit einem Sieg  aus insgesamt zwei Spielen kann man schon für die zweite Bundesliga planen. Das sich das die Essener auch wünschen, konnte man an dem vielen Zuschauern und dem hohen Besuch sehen, denn unter anderem war Thomas Kurfen, einer der Kandidaten auf das Oberbürgermeisteramt, vor Ort. Der OB-Kandidat durfte für die Cardinals den Glücksbringer spielen, denn er machte den Münzwurf / Cointoss, der die Seitenwahl und das Angriffsrecht regelt.

Das Spiel ist schnell erzählt, denn mit einer guten Defense ließ man den Badgers spüren, dass das Spiel nicht alleine vom QB Cieplenski gewonnen werden kann. Lange Zeit kamen sie nicht in die nähe der Mittellinie, dafür könnten die Assindia Cardinals mit guten Lauf und Passspiel zur Pause mit 24:00 führen. Im Stadion sah man das beste Heimspiel der Essener in dieser Spielzeit. Nach der Pause gab HC Thissen den Back-ups viel Einsatzzeit. Ein Highlight im Spiel war der Interception-Touchdown von Linus Waydhas, der den Ball über 105 Yards in die gegnerische Endzone trug.

Am nächsten Wochenende fährt der Meister der Regionalliga NRW nach Rostock, wir werden sehen, wohin die Essener in der nächsten Spielzeit reisen. 

(Text und Bild: Oliver Jungnitsch - veröffentlicht auf "Der Pott - Das Magazin")

Drucken E-Mail