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Hin und wieder entscheiden Kleinigkeiten ein Spiel – ein Drama in Remscheid

Am gestrigen Sonntag gab es eine Neuauflage des Derbys in der Regionalliga: Remscheid Amboss gegen die Paladins aus Solingen. Die Hausherren verloren das Spiel nach dem Motto: „Wenn du kein Glück hast, dann kommt noch Pech hinzu“, denn Sekunden vor dem Ende misslang ein Fieldgoalversuch der Remscheider höchst unglücklich. Das Endergebnis lautete 28:29 (13:16).

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Ein packendes Derby in Remscheid - Foto: Oliver Jungnitsch

Beide Mannschaften konnten nicht in Bestbesetzung spielen, aber bei einem Derby ist jeder hoch motiviert und gibt sein Bestes. Das Derby forderte einige Strafen, aber Whitehead Jascha Stümmler und seine gute Crew hatten das Spiel zu jeder Zeit unter Kontrolle. Bis zur Halbzeit spielte das Wetter noch mit, aber nach der Pause begann es zu regnen und dies sollte spielentscheidend sein. Die erste Halbzeit ging mit 13:16 an die Solinger, die ein Fieldgoal mehr auf dem Scoreboard hatten.

Das vierte Quarter hatte es in sich und war an Spannung kaum zu überbieten. Die Paladins konnten zwischenzeitlich auf 13:23 erhöhen und dann begann das Drama.  Jermey Konzak, Quarterback der Solinger, steht circa an der eigenen 35 Yardline und wirft einen Pass auf Daniel Schöps, der den nassen Ball nicht fangen kann, dafür aber Christoph Henkel der Remscheider. Er kann die Interception sogar in die Endzone bringen und es steht 21:23, da auch die folgende Two-Point-Conversion klappt.

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Quarterback der Remscheider Tom Schröder #10 mit einer guten Partie / Ersatz für den gesperrten Jonas Kronenberg (Foto: Oliver Jungnitsch)

Der Amboss kann sogar noch durch einen weiteren TD und anschließendem PAT auf 28:23 in Führung gehen, die aber nicht lange halten sollte. Die Gäste konnten durch ein Laufspiel von Marvin Leimküller wieder in Führung gehen, die anschließende Two-Point-Conversion misslang. Neuer Spielstand war somit 28:29.

Ein Drama ist kein Drama, wenn nicht auch das Schlimmste eintritt, so war es denn auch, zumindest aus Remscheider Sicht. Jeder der den Film „Any given sunday“ oder zu deutsch „An jedem verdammten Sonntag“ kennt, weiß das es die Kleinigkeiten sind, die ein Spiel entscheiden. Es sind noch unter 5 Sekunden auf der Uhr und der Gastgeber macht sich für das entscheidende Fieldgoal bereit (Ball an der 22 Yardline der Solinger).

Der Snap ist gut, der Kicker nimmt kurz Anlauf und dann kommt er auf dem nassen Boden ins Rutschen und kann den Ball nicht richtig treffen. Es sind die Kleinigkeiten, mit denen man ein Spiel gewinnen oder auch verlieren kann. Die Remscheider verloren höchst unglücklich das Spiel. Bei einem Hollywoodfilm hätte man gesagt, das Ende ist sehr unrealistisch.

 

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Oliver Jungnitsch

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Düsseldorf Panther müssen sich dem Aufsteiger geschlagen geben

Der Rahmen für den ersten Auftritt der Düsseldorf Panther in der Saison 2016 könnte nicht besser sein: ein Heimspiel bei herrlichem und sommerlichen Wetter mit vielen Zuschauern. Doch der Aufsteiger aus Hildesheim verhinderte, dass das ein richtig guter Tag für die Düsseldorfer wurde. Am Ende verloren die Panther mit 20:51.

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Phillip Gamble #9 (RB) für Hildesheim Invaders mit zwei Touchdowns erfolgreich (Foto: © Oliver Jungnitsch)

Im ersten Quarter lief es für die Hausherren nicht so gut, denn recht schnell lag man zurück. Die ersten Punkte brachte für die Invaders der Quarterback Zachary Cavanaugh mit einem Lauf in die Endzone auf das Scoreboard (PAT durch Christian Besser).

Durch einen Fumble der Düsseldorfer kamen die Invaders frühzeitig wieder in Ballbesitz und erhöhen durch Phillip Gamble und dem PAT durch Christian Besser auf 00:14.

Im zweiten Quarter lief es für die Hausherren besser: zwar konnten die Gäste durch Christian Fette (PAT Christian Besser) wieder scoren, aber nach einem Pass von Manuel Engelmann auf Florian Eichhorn gab es die ersten Punkte für die Panther in dieser Saison. Die Two-Point-Conversion wurde nach einem Pass von Engelmann auf Clark Evans erfolgreich abgeschlossen (08:21). Die Gäste bauten durch einen Touchdown von Paul Bogdann und Pat von Christian Besser ihren Vorsprung aus. Kurz vor der Pause konnten die Raubkatzen durch Aziz Rebai auf 14:28 jedoch noch einmal verkürzen. Die Two-Point-Conversion scheiterte komplett und so konnte Eric Jaleel Allen den Ball in die Endzone der Düsseldorfer tragen und so stand es zur Pause 14:30.

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Touchdown durch Aziz Rebai (Foto: Oliver Jungnitsch)

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Eric Jaleel Allen pflückt den Ball spektakulär aus der Luft und trägt den in Endzone (Foto: Oliver Jungnitsch)

Im dritten Quarter erzielten beide Teams je einen Touchdown. Für Hildesheim war Phillip Gamble und für Düsseldorf Martin Emos erfolgreich. Der PAT für die Gäste wurde von C. Besser verwandelt, die Two-Point-Conversion durch den Gastgeber nicht.

Das letzte Quarter wurde hektisch. Beide Mannschaften verloren den Ball im Angriff durch Fumble oder Interception. Punkte konnten nur noch die Invaders erzielen. Die beiden letzten Touchdowns des Spieles erzielte Johannes Herrschaft für den Aufsteiger (PAT durch Christian Besser).

Mit den Hildesheim Invaders war ein stark spielender Aufsteiger zu Gast, der die Punkte verdient mitnahm. Die Düsseldorfer können auf Ihre Leistung aufbauen. Man darf nicht vergesssen, dass die O-Line noch nicht so erfahren ist und sich mit ihrem Quarterback Manuel Engelmann noch einspielen muss. Auf den Head Coach Marc Ellgering kommt noch einiges an Arbeit zu, denn vor dem Spiel liebäugelte er mit den Playoffs.

 


 

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Ein Spiel mit zwei unterschiedlichen Hälften

Wenn man sich die aktuelle Tabelle anschaut, dann fand gestern das Spiel der zur Zeit besten Mannschaften in der Regionalliga statt. Es spielte der Erste gegen den Zweiten. Die Cologne Falcons konnten sich durch eine sehr gute zweite Halbzeit gegen den Amboss aus Remscheid mit 40:27 durchsetzen. Zur Halbzeit sah es nach einer weiteren Überraschung der Remscheider aus.

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Pat erfolgreich für den Amboss (Foto: Nick Jungnitsch)

In der ersten Hälfte war es ein ständiges Hin und Her. Auffällig war bei Köln die mangelnde Verwertung der Extrapunkte – in der ersten Hälfte „null“. Die Remscheider machten es besser und so stand nach je drei Touchdowns für beide Mannschaften 21:18 für Remscheid zur Pause.

Nach einer sehr deutlichen und lautstarken Ansprache des Headcoaches in der Halbzeit, waren es die Falcons die das Spiel in den letzten Quartern bestimmten. Remscheid kam erst in den letzten Sekunden zu weiteren Punkten.

Im Derby haben die Remscheider am nächsten Wochenende die Solingen Paladins zu Gast. Dabei werden sie einige verletzte Spieler und den Quarterback Jonas Kronenberg ersetzen müssen. Die Falcons können sich eine Woche ausruhen und reisen nach Solingen zu den Paladins. Bei den Solinger läuft man zur Zeit den Ansprüchen hinterher, denn man wollte um den Aufstieg mitspielen. Der Blick auf die Tabelle spricht jedoch eine andere Sprache. Es versprechen zwei spannende und richtungsweisende Spiele für alle drei Vereine zu werden.

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#11 Jan Eisenbraun beim Catch für die Falcons (Foto: Nick Jungnitsch)

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Spannendes Spiel in der Regionalliga

Rey Ket - Foto: Nick Jungnitsch

Rey Ket - Foto: Nick Jungnitsch

Am Tag der Arbeit trafen die Troisdorf Jets auf den Amboss aus Remscheid. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen lieferten sich die beiden bis zum Ende einen heißen Kampf, mit dem glücklicheren Ende für die Gäste aus Remscheid. Remscheid ist eine der Überraschungen in der Regionalliga NRW, denn im letzten Jahr sind sie abgestiegen, konnten jedoch aufgrund von Aufstockungen in der Liga bleiben. Die Jets sind gut in die Liga gestartet, aber haben jetzt zwei Niederlagen in Folge hinnehmen müssen. Die erste gegen den Favoriten der Regionalliga, den Cologne Falcons. 

Noch bis zur Halbzeit war das Spiel ausgeglichen und zur Pause gingen die Jets sogar mit einer 13:07 Führung in die Kabine. Nach der Pause hatten die Remscheider mehr vom Spiel und konnten punkten. Touchdowns von Jonas Kronenberg und Chad Peterson (2x) brachten die Gäste in Führung. Die Jets konnten durch Jannik Nowak noch auf 20:27 herankommen, mehr war aber nicht drin. Für den Amboss geht es am 14.05.2016 zum Tabellenführer nach Köln. Die Jets reisen nach Langenfeld zu den Longhorns. 

 

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Bochum Rebels bestehen die „Feuertaufe“

Im Oktober des letzten Jahres gründeten sich die Bochum Rebels und werden in diesem Jahr in der Landesliga NRW - Gruppe Nord starten.

Bochum Rebels (c) Nick Jungnitsch

(Helm der Bochum Rebels Foto: Nick Jungnitsch)

Das erste Ligaspiel werden die Rebels auf heimischen Platz, der „Sportanlage Zum Schultenhof“ am 16.04.2016 austragen. Zu Gast sind die Düsseldorf Bulldozer. Damit Um den Echtbetrieb zu simulieren, hat man ein Freundschaftsspiel organisiert. Aus der Verbandsliga NRW - Gruppe West traten gestern die Kerpen Bears zu einem ebensolchem Spiel an und zeigen den Bochumer was sie in rund zwei Wochen erwartet. Wer auf der Seite der Rebels nur mit Leuten rechnet, die noch nie ein Spiel absolviert haben, irrt sich.

Um 15:00 Uhr flogt das Ei über die Bochum Rebels, denn die Kerpen Bears führten den Kick-Off aus. Zu Beginn war es ein ausgeglichenes Spiel. Bochum konnte insbesondere durch das Pass-Spiel Yards machen. Die ersten Punkte sollten aber die Bears erzielen, denn ein Fieldgoalversuch der Rebels fand nicht das Ziel. Aaron Hunke erzielte den ersten Touchdown des Spiels.

 

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Aaron Hunke mit Lauf zum Touchdown für die Bears (Foto: Oliver Jungnitsch)

Kurz vor der Pause konnten die Rebels die ersten Punkte der noch jungen Vereinsgeschichte feiern. Auch dieser Touchdown erfolgte aus einem Laufspiel, der PAT scheiterte.

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Die ersten Punkte der Bochum Rebels (Foto: Oliver Jungnitsch)

Nach der Pause hatten die Gäste das Spiel in der Hand und konnten das Spiel mit 06:43 deutlich gewinnen. Die Punkte für die Kerpen Bears markierten Aaron Hunke (mit zwei TD’s), Chris Schwandt, Lucas Rath und Andre Wilde, der drei TD’s erzielte und die PAT sicher verwandelte. Die Bears starten am 23.04 in die Saison mit einem Heimspiel gegen die Düren Demons.

 

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