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Head Coach der Cougars greift aktiv ins Spiel ein

Die Lübeck Cougars sind von Verletzungspech verfolgt, besonders groß waren am vergangenen Wochenende die Probleme bei den Linebackern. Also hat sich  Willie J. Robinson selber aktiviert, nur wer sich bei den Trainer der Cougars auskennt merkt sofort, das ist doch der Head Coach.

HC Willie J. Robinson

Willie J. Robinson #55 (Bildmitte) mit Jordi Brugnani #23 – Foto: Oliver Jungnitsch

Willie J. Robinson lief  mit der Nummer 55 auf und belegte die Position des Middle- Linebackers. Dabei hat er seit acht Jahren nicht mehr selber gespielt, was man aber nicht merkte.  Seine Leistung ist um so erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass das „Comeback“ in der zweithöchsten Spielklasse im American Football stattfand. 

In der GFL2 spielten die Essen Assindia Cardinals gegen die Cougars aus Lübeck. Das Spiel gewannen Willie J. Robinson und seine restlichen Spieler mit 16:35. Ob es ein einmaliger Einsatz für den 38-Jährigen war wird sich zeigen. In Zentrum des Geschehens füllte er sich alles andere als "unwohl". 

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Willie J. Robinson #55 als Middle-Linebacker für die Lübeck Cougars (Foto: Oliver Jungnitsch)

 

Wer sie noch nicht gesehen hat, hier sind unsere Bilder zum Spiel:

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Auch in Herne wird es wieder American Football geben

Ein weiterer weißer Fleck ist von der American Football - Karte verschwunden, denn in Herne wieder fliegt das "Ei"

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Nach den Herne Tigers gab es Anfang der 90ziger Jahre einen weiteren American Football Verein, die AFC Herne Ravens. Der Verein wurde am 01.09.1991 von Peter Bernhardt gegründet (in Schulungsräumen einer Fahrschule). Die Mitgliederzahlen stiegen von 45 Stück auf knapp 100 Mitglieder im Jahr 1992.#1 

Nach einer längeren Abstinenz wird endlich wieder American Football in Herne gespielt oder zumindest erst einmal trainiert. Möglich machte ein alter Bekannter aus der Footballszene, Uwe Reuber. Uwe Reuber ist der Initiator des Projektes und aktuell Abteilungsleiter beim TV Wanne. Er wird auch im Trainerstab aktiv sein, zudem sich einige Veteranen der heimischen Footballszene gesellt haben. Ebenso im Organisationsbereich kommen alte Bekannte hinzu, die das Geschäft bereits aus der Vergangenheit kennen. Wir von NRW Football konnten mit ihn sprechen und einen Einblick in die Geschichte rund um die "Herne Black Barons" erhalten.

F(and)s: Einen neuen Verein zu gründen ist eine Herausforderung, von der Idee bis zur Umsetzung vergeht einiges an Zeit. Wie konntest Du die Stadt Herne überzeugen, dass ihr ein American Football Verein fehlt?

Uwe Reuber: Die Umsetzung verlief recht schnell, immer rückblickend und im Vergleich mit der Vergangenheit, in der schon mehrere Personen erfolglos versucht haben American Football in Herne wieder zu beleben. Es scheiterte, laut der Stadt, jedes Mal an der falschen Handlungsweise, den falschen Vorstellungen und dadurch unreifen Plänen zur Umsetzung. Das interessanteste an der Geschichte dürfte wohl sein, dass niemand mehr damit gerechnet hat, dass Herne jemals wieder ein Football Team bekommt. Der Prozess dauerte, vom ersten Telefonat mit der Stadt bis zur Absegnung der Abteilung beim TV Wanne 1885 e. V. rund  3 Monate. Wenn man die städtische Bürokratie hinein berechnet, und die Schwierigkeit der Städte mit Trainingsplätzen war das schon sehr fix. Dabei darf man nicht außer Acht lassen, dass die Stadt Herne nach den ersten Gesprächen das Projekt unbedingt haben wollte, und von Anfang an eine sehr gute Zusammenarbeit herrschte.

F(and)s: Du bist in dem Sport ein alter Bekannter und machst bei den Herne Black Barons fast alles, aber bekommst Hilfe von einigen "Veteranen". Sachverstand ist also vorhanden.

Uwe Reuber: Damit ist ein Ziel bereits erfüllt, Erfahrungswerte aus der Vergangenheit einzubringen. Da es immer die Mischung macht, liegt ein weiteres Hauptaugenmerk auf junge Talente die als Trainer erste Erfahrungen machen möchten. Wir verzichten bewusst auf bekannte Namen der Szene, da die Vergangenheit gezeigt hat, dass das nicht unbedingt ein Garant für Erfolg ist. Auch wollen wir es von Anfang an vermeiden Leute dabei zu haben die nur auf der Suche nach Erfolgen die Vereine wie Unterhosen wechseln. Da uns ein kontinuierlicher Aufbau wichtiger ist wie schneller Erfolg müssen wir auch nicht auf alles und jeden zurück greifen. Wir haben Zeit und wachsen mit den Aufgaben!

F(and)s: Wann beginnt ihr mit dem Training?

Uwe Reuber: Zum jetzigen Zeitpunkt warten wir nur noch auf einen Trainingstermin durch die Stadt. Da dieser mit dem ortsansässigen Verein koordiniert werden muss, sind die Stadt und wir im Moment lediglich in Wartestellung. Wenn alles gut läuft wird das Training im Juli starten. Stehen die Termine, gebe ich diese weiter. 

F(and)s: Prima! Wir werden versuchen vor Ort zu sein. Wie sind denn euere Ziele für die nahe Zukunft? 

Uwe Reuber: Das erste große Ziel ist, den Sport wieder in Herne zu etablieren, mit der sportlichen Maßnahme im kommenden Jahr im Ligabetrieb zu starten. Gelingt uns das, hängen die weiteren sportliche Ziele von etlichen Faktoren ab die aktuell nicht vorhersehbar sind. Organisatorisch ist das Ziel in die Breite zu wachsen mit Jugend-, Flag- und Damen-Team. Der geplante Zeitraum hierfür wird in etwa 3 Jahre betragen. Dann sehen wir weiter.

F(and)s: Und wir werden davon berichten. Vielen Dank für das Interview. 

 #1 Informationen aus dem Devils Blitz Nr. 1/93

 

Weitere Informationen gibt es auf ihrer Facebookseite

 

 

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Hin und wieder entscheiden Kleinigkeiten ein Spiel – ein Drama in Remscheid

Am gestrigen Sonntag gab es eine Neuauflage des Derbys in der Regionalliga: Remscheid Amboss gegen die Paladins aus Solingen. Die Hausherren verloren das Spiel nach dem Motto: „Wenn du kein Glück hast, dann kommt noch Pech hinzu“, denn Sekunden vor dem Ende misslang ein Fieldgoalversuch der Remscheider höchst unglücklich. Das Endergebnis lautete 28:29 (13:16).

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Ein packendes Derby in Remscheid - Foto: Oliver Jungnitsch

Beide Mannschaften konnten nicht in Bestbesetzung spielen, aber bei einem Derby ist jeder hoch motiviert und gibt sein Bestes. Das Derby forderte einige Strafen, aber Whitehead Jascha Stümmler und seine gute Crew hatten das Spiel zu jeder Zeit unter Kontrolle. Bis zur Halbzeit spielte das Wetter noch mit, aber nach der Pause begann es zu regnen und dies sollte spielentscheidend sein. Die erste Halbzeit ging mit 13:16 an die Solinger, die ein Fieldgoal mehr auf dem Scoreboard hatten.

Das vierte Quarter hatte es in sich und war an Spannung kaum zu überbieten. Die Paladins konnten zwischenzeitlich auf 13:23 erhöhen und dann begann das Drama.  Jermey Konzak, Quarterback der Solinger, steht circa an der eigenen 35 Yardline und wirft einen Pass auf Daniel Schöps, der den nassen Ball nicht fangen kann, dafür aber Christoph Henkel der Remscheider. Er kann die Interception sogar in die Endzone bringen und es steht 21:23, da auch die folgende Two-Point-Conversion klappt.

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Quarterback der Remscheider Tom Schröder #10 mit einer guten Partie / Ersatz für den gesperrten Jonas Kronenberg (Foto: Oliver Jungnitsch)

Der Amboss kann sogar noch durch einen weiteren TD und anschließendem PAT auf 28:23 in Führung gehen, die aber nicht lange halten sollte. Die Gäste konnten durch ein Laufspiel von Marvin Leimküller wieder in Führung gehen, die anschließende Two-Point-Conversion misslang. Neuer Spielstand war somit 28:29.

Ein Drama ist kein Drama, wenn nicht auch das Schlimmste eintritt, so war es denn auch, zumindest aus Remscheider Sicht. Jeder der den Film „Any given sunday“ oder zu deutsch „An jedem verdammten Sonntag“ kennt, weiß das es die Kleinigkeiten sind, die ein Spiel entscheiden. Es sind noch unter 5 Sekunden auf der Uhr und der Gastgeber macht sich für das entscheidende Fieldgoal bereit (Ball an der 22 Yardline der Solinger).

Der Snap ist gut, der Kicker nimmt kurz Anlauf und dann kommt er auf dem nassen Boden ins Rutschen und kann den Ball nicht richtig treffen. Es sind die Kleinigkeiten, mit denen man ein Spiel gewinnen oder auch verlieren kann. Die Remscheider verloren höchst unglücklich das Spiel. Bei einem Hollywoodfilm hätte man gesagt, das Ende ist sehr unrealistisch.

 

Bildergalerien sind hier:

Nick Jungnitsch:

Oliver Jungnitsch

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Düsseldorf Panther müssen sich dem Aufsteiger geschlagen geben

Der Rahmen für den ersten Auftritt der Düsseldorf Panther in der Saison 2016 könnte nicht besser sein: ein Heimspiel bei herrlichem und sommerlichen Wetter mit vielen Zuschauern. Doch der Aufsteiger aus Hildesheim verhinderte, dass das ein richtig guter Tag für die Düsseldorfer wurde. Am Ende verloren die Panther mit 20:51.

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Phillip Gamble #9 (RB) für Hildesheim Invaders mit zwei Touchdowns erfolgreich (Foto: © Oliver Jungnitsch)

Im ersten Quarter lief es für die Hausherren nicht so gut, denn recht schnell lag man zurück. Die ersten Punkte brachte für die Invaders der Quarterback Zachary Cavanaugh mit einem Lauf in die Endzone auf das Scoreboard (PAT durch Christian Besser).

Durch einen Fumble der Düsseldorfer kamen die Invaders frühzeitig wieder in Ballbesitz und erhöhen durch Phillip Gamble und dem PAT durch Christian Besser auf 00:14.

Im zweiten Quarter lief es für die Hausherren besser: zwar konnten die Gäste durch Christian Fette (PAT Christian Besser) wieder scoren, aber nach einem Pass von Manuel Engelmann auf Florian Eichhorn gab es die ersten Punkte für die Panther in dieser Saison. Die Two-Point-Conversion wurde nach einem Pass von Engelmann auf Clark Evans erfolgreich abgeschlossen (08:21). Die Gäste bauten durch einen Touchdown von Paul Bogdann und Pat von Christian Besser ihren Vorsprung aus. Kurz vor der Pause konnten die Raubkatzen durch Aziz Rebai auf 14:28 jedoch noch einmal verkürzen. Die Two-Point-Conversion scheiterte komplett und so konnte Eric Jaleel Allen den Ball in die Endzone der Düsseldorfer tragen und so stand es zur Pause 14:30.

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Touchdown durch Aziz Rebai (Foto: Oliver Jungnitsch)

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Eric Jaleel Allen pflückt den Ball spektakulär aus der Luft und trägt den in Endzone (Foto: Oliver Jungnitsch)

Im dritten Quarter erzielten beide Teams je einen Touchdown. Für Hildesheim war Phillip Gamble und für Düsseldorf Martin Emos erfolgreich. Der PAT für die Gäste wurde von C. Besser verwandelt, die Two-Point-Conversion durch den Gastgeber nicht.

Das letzte Quarter wurde hektisch. Beide Mannschaften verloren den Ball im Angriff durch Fumble oder Interception. Punkte konnten nur noch die Invaders erzielen. Die beiden letzten Touchdowns des Spieles erzielte Johannes Herrschaft für den Aufsteiger (PAT durch Christian Besser).

Mit den Hildesheim Invaders war ein stark spielender Aufsteiger zu Gast, der die Punkte verdient mitnahm. Die Düsseldorfer können auf Ihre Leistung aufbauen. Man darf nicht vergesssen, dass die O-Line noch nicht so erfahren ist und sich mit ihrem Quarterback Manuel Engelmann noch einspielen muss. Auf den Head Coach Marc Ellgering kommt noch einiges an Arbeit zu, denn vor dem Spiel liebäugelte er mit den Playoffs.

 


 

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Ein Spiel mit zwei unterschiedlichen Hälften

Wenn man sich die aktuelle Tabelle anschaut, dann fand gestern das Spiel der zur Zeit besten Mannschaften in der Regionalliga statt. Es spielte der Erste gegen den Zweiten. Die Cologne Falcons konnten sich durch eine sehr gute zweite Halbzeit gegen den Amboss aus Remscheid mit 40:27 durchsetzen. Zur Halbzeit sah es nach einer weiteren Überraschung der Remscheider aus.

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Pat erfolgreich für den Amboss (Foto: Nick Jungnitsch)

In der ersten Hälfte war es ein ständiges Hin und Her. Auffällig war bei Köln die mangelnde Verwertung der Extrapunkte – in der ersten Hälfte „null“. Die Remscheider machten es besser und so stand nach je drei Touchdowns für beide Mannschaften 21:18 für Remscheid zur Pause.

Nach einer sehr deutlichen und lautstarken Ansprache des Headcoaches in der Halbzeit, waren es die Falcons die das Spiel in den letzten Quartern bestimmten. Remscheid kam erst in den letzten Sekunden zu weiteren Punkten.

Im Derby haben die Remscheider am nächsten Wochenende die Solingen Paladins zu Gast. Dabei werden sie einige verletzte Spieler und den Quarterback Jonas Kronenberg ersetzen müssen. Die Falcons können sich eine Woche ausruhen und reisen nach Solingen zu den Paladins. Bei den Solinger läuft man zur Zeit den Ansprüchen hinterher, denn man wollte um den Aufstieg mitspielen. Der Blick auf die Tabelle spricht jedoch eine andere Sprache. Es versprechen zwei spannende und richtungsweisende Spiele für alle drei Vereine zu werden.

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#11 Jan Eisenbraun beim Catch für die Falcons (Foto: Nick Jungnitsch)

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Fotos von Oliver Jungnitsch

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